Bővebb ismertető
Vorbemer kung
Dieüntersuchungen dieses Buches gehen aus dem gleichen Bestreben hervor, das die SammelbändeDWelt und Persona p 1940], ^Unterscheidung des Christ-licheno. [1935] und t>Auf dem Wege« [1923], ja im Grunde meine ganze Arbeit bestimmt hat: den Blick auf den Zusammenhang des christlichen Daseins zu gewinnen.
Die Frühzeit des christUchen Denkens hat diesen Blick gehabt. Augustinus scheidet nicht methodisch zwischen Philosophie und Theologie, innerhalb der Philosophie zwischen Metaphysik und Psychologie, innerhalb der Theologie zwischen theoretischer Dogmatik und praktischer Lehenslehre, sotidern er denkt aus dem Ganzen der christlichen Existenz heraus über dieses Ganze und dessen verschiedene Inhalte nach. Bis über die Höhe des Mittelalters hinaus bleibt die Situation im Wesentlichen gleich. Thomas von Aquin bemüht sich zwar um kritische Unterscheidung und umfassende Systematik; trotzdem ist, was seine Denkarbeit trägt, das nämliche lebendige Bewußtsein von der Einheit des christlichen Daseins, als Welt und Gnade.
Dann beginnt die Trennung: Die Philosophie wird von der Theologie, die empirische Wissenschaft von der Philosophie, die Anweisung zum Tun von der Erkenntnis des Seins geschieden. Die Bemühung hat ihr Recht, und aus ihr geht eine Fülle wertvoller Ergebnisse hervor - sie ist aber auch gefährlich, denn sie vertieft und verfestigt die geistige Zerrissenheit des neuzeitlichen Menschen.
a.ir i