Bővebb ismertető
Die Riemen der Triere schnellten auf einmal in die Höhe. Einen Augenblick lang stand das Schiff mit seinen nach beiden Seiten gespreizten langen Riemen wie ein riesiger, vom Land in die See gelaufener Igei still, dann stiefíen die Riemen wie von einer einzigen Hand bewegt ins Wasser, und der auf den Wellen liegende gewaltige Holzbau glitt mit Leichtigkeit vorwárts. Das athenische Schiff lief aus dem Hafen von Milet aus. Der stetig wehende Seewind trug noch einige abgerissene Kommandoworte ans Ufer, doch bald entfalteten und bauschten sich die Segel an den Masten, das Steuerruder knarrte und drehte den hohen, gewölbten Bug des Schiffes nach Westen. Man konnte noch sehen, wie der Steuermann sich mit dem ganzen Körper gegen das Ruder stemmte; auch im Tauwerk des Kreuzmastes war noch ein sich flink bewegender menschlicher Körper zu unterscheiden. Doch die erstaunlich gleichmáfíigen Riemenschláge und der in die Segel greifende Wind gaben dem von Menschenhand gezimmerten, práchtigen Wasserungeheuer einen so kráftigen Stofí, dafí es förmlich über die Wellen dahinschoB, sich rasch entfernte, und bald leuchteten nur noch seine weifíen Segel im vormittáglichen Sonnenlicht, bis schliefilich das ganze Schiff im Geflimmer des Meeres den Augen der am Ufer Stehenden entschwand. Sooft ein Schiff aus dem Hafen lief, fanden sich Zuschauer ein. Hier war das Ufer selbst bei Nacht nicht entvölkert, am Vormittag aber wimmelte es von Menschen. Ein Wald