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PEOLOGDer scherzenden, der ernsten Maske Spiel, Dem ihr so oft ein willig Ohr und Auge Geliehn, die weiche Seele hingegeben, Vereinigt uns aufs neu in diesem Saal Und sieh! er hat sich neu verjüngt, ihn hat Die Kunst zum heitern Tempel ausgeschmückt, ,Und ein harmonisch hoher Geist spricht uns Aus dieser edeln Säulenordnung an JJnd regt den Sinn zu festlichen Gefühlen.Und doch ist dies der alte Schauplatz noch, Die Wiege mancher jugendlichen Kräfte, Die Laufbahn manchen wachsenden Talents. Wir sind die Alten noch, die sich vor euch Mit warmem Trieb und Eifer ausgebildet. Ein edler Meister stand auf diesem Platz, Euch in die heitern Höhen seiner Kunst Durch seinen Schöpfergenius entzückend. 0! möge dieses Raumes neue Würde Die Würdigsten in unsre Mitte ziehn Und eine Hoffnung, die wir lang gehegt, Sich uns in glänzender Erfüllung zeigen. Ein groi3es Muster weckt Nacheiferung Und gibt dem Urteil höhere Gesetze. So stehe dieser Kreis, die neue Bühne Als Zeugen des vollendeten Talents. Wo möcht' es auch die Kräfte lieber prüfen, Den alten Ruhm erfrischen und verjüngen. Als hier vor einem auserles'nen Kreis, Der, rührbar jedem Zauberschlag der Kunst, Mit leis beweglichem Gefühl den Geist In seiner flüchtigsten Erscheinung hascht?