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Vorwort
Und trotzdem nicht verboten!
Die vorliegenden Geschichten sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - recht lustige Geschichten. Freilich wird es Lesergeben, die sie vor allem schlüpfrig, unanständig, obszön, erotisch und, wer weiß, pervers finden werden. In meinem Buch Erotica! Erotica! wurden weniger solche Geschichten erzählt, als vielmehr die Geschichten von Büchern, die zu irgendeiner Zeit, namentlich während der letzten hundert Jahre, verboten wurden, weil sie angeblich die öffentliche Sittlichkeit gefährdeten; zumindest glaubten das diejenigen, die den Sinn ihres Lebens darin sehen, über Kunstwerke und Künstler zu urteilen, die ihnen in jedem Sinne weit überlegen sind, aber nicht nachlassen, auch heute noch alles, was an Geschriebenem, Gemaltem oder Gemeißeltem geboten wurde, auf Schlüpfrigkeit zu untersuchen. Kurz, es handelte sich um einen Versuch, die Dummheit der Zensur und derer, die sie ausübten - und ausüben - zu enthüllen. Die Dummheit derjenigen, die, wenn sie die nackte Brust einer Frau sehen, wenn des Geschlechtsaktes auch nur Erwähnung getan wird, dem sie ihr armseliges Leben verdanken, oder gar hören, daß dieser Akt den Menschen Vergnügen bereitet, äußet^t mißvergnügt werden. Was sie eigentlich stutzig machen sollte. Denn die Tiere, die einander begatten - und auch die Menschentiere -.folgen ja einem