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Die Rose von Brunswarden
Eine kurze Biographie
Als ich geboren wurde, herrschte große Freude, war idi dodi nadi den Söhnen die ersehnte einzige Tochter. Ich kam Ende Juli um die Mittagszeit zur Welt, auf der großen Wiese neben unserm Haus wurde gerade fleißig geheut. Unser alter Arbeiter Sdiomaker erzählte mir später, meine Mutter habe aus dem Kammerfenster mit einem weißen Ta-sdientudi gewinkt, und da hätten sie ihre Forken in die Erde gestoßen und gewußt: Idi war da!
Die Taufe wurde groß gefeiert. Der Pastor hatte den Sdilüssel zu seinem Koffer, in dem der Talar lag, vergessen, aber mein Vater bradi ihn einfach auf, und das Fest konnte beginnen. Die Frau des Pastors biesterte in der Nadit dreimal durchs Dorf vor Sorge, weil ihr Mann nicht nadi Hause kam. Es wurde fröhlidi getrunken auf das Wohl der Rose von Brunswarden!
Brunswarden hieß unser Hof, einsam gelegen inmitten der weiten grünen Marsdi zwisdien der Nordsee und der breit ihrer Mündung zufließenden Weser. Man kann sidi keine schönere Stätte für seine Kindheit denken: langgestredct das alte Haus mit dem didcen, pelzigen Reithdadi, be-