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GELEITWORT
Was wir in der Feier der Hl. Eucharistie vollziehen, ist die Erfüllung eines Auftrags. Christus hat diesen Auftrag seinen Jüngern in der Stunde des Abschieds beim letzten Abendmahl gegeben: „Tut dies zu meinem Gedächtnis."
An Fronleichnam gedenken wir in eigener und festlicher Weise dieses Auftrags Christi: Seinen Tod zu verkünden und seine Auferstehung zu preisen und die Gabe unseres Heiles, das Brot des Lebens, zu empfangen. „Das ist mein Leib, das ist mein Blut." Geheimnis des Glaubens. Auch hier gilt sein Wort: „Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt."
An diesem Hochfest des Leibes und Blutes Christi bekennen wir in der Öffenthchkeit unserer Stadt und der Welt, daß Jesus Christus die Wege unseres Lebens mit uns geht, daß sein Wort und die Gabe des Eucharistischen Brotes auf allen Wegen unsere Nahrung sind.
Wir preisen ihn in Gesängtn des Lobes und der Anbetung. Anbetung gehört zum Glauben. Sie ist Antwort auf die Großtaten Gottes. Mögen alle, die inmitten unserer Stadt Eucharistie feiern und die wie ein pilgerndes Volk durch die Straßen der Stadt ziehen, aber auch alle, die die Straßen säumen, in den großen Lobpreis miteinstimmen.
München, Fronleichnam 1986