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I
Am Nachmittag des 12. Oktober 1990 betrat mein Zwilhngsbru-der Thomas die Stadtbücherei von Three Rivers, Connecticut, zog sich in eine der hinteren Lesenischen zurück und betete, Gott möge das Opfer annehmen, das er zu bringen bereit war. Mrs. Theresa Fenneck, die Leiterin der Kinderabteilung, war an diesem Tag für die gesamte Bücherei verantwortlich, da ihre Chefin eine Konferenz in Hartford besuchte. Sie ging zu meinem Bruder hinüber und sagte ihm, er solle seine Stimme senken oder die Bücherei verlassen; sie könne ihn durch den ganzen Raum bis zu ihrem Pult am Eingang hören. Man müsse auch an die anderen Besucher denken. Wenn er beten wolle, sagte sie zu ihm, solle er in die Kirche gehen, nicht in die Bibliothek.
Am Tag zuvor hatten Thomas und ich mehrere Stunden miteinander verbracht. Unser Sonntagsritual schrieb vor, daß ich ihn gegen Unterschrift aus dem Settle-Gebäude der Landesklinik holte und zum Mittagessen einlud. Danach besuchten wir unseren Stiefvater oder fuhren zusammen durch die Gegend, bis ich ihn zum Abendessen wieder in der Anstalt ablieferte. An dem Tag hatte ich meinem Bruder im hinteren Teil des Friendly's an einem Tisch gegenübergesessen, seinen Zigarettenrauch eingeatmet und zum x-ten Mal sein Heft mit Zeitungsausschnitten über die Golfkrise durchgeblättert. Er hatte im August angefangen, sie zu sammeln, als Beweis dafür, daß das Armageddon kurz bevor-