Bővebb ismertető
EinleHvngDaraufhat die ganze Welt gewartet: schon wieder ein Tennisbuch! Kürzlich haben wir drei Autoren trotz gewisser moralischer Bedenken unter unseren Freunden fast eine Wettgemeinschaft organisiert. Derjenige, der der tatsächlichen Anzahl der bereits erschienenen Tennisbücher am nächsten kam, sollte entweder 100 kostenlose Stunden Psychotherapie oder Tennisunterricht gewinnen, je nachdem, was er oder sie am dringendsten brauchte. Wir scheiterten an der Schwierigkeit, mit der Zahl der Neuerscheinungen Schritt zu halten; so ging die Wettgemeinschaft mit Pauken und Trompeten unter.Aber nehmen wir einmal an, es seien 512. Oder 653. Jedenfalls sind es eine ganze Menge. Einige erheben sogar den Anspruch, sich mit der Psychologie des Spiels zu befassen. Das beschränkte sich im allgemeinen, wie wir bald merkten, auf Tennis->Strategie< und reichte von vorgetäuschten Schlägen bis zum Versprechen eines gesunden Schlafs. In unserem Lieblingsbuch wurde den Lesern vorgeschlagen, sich vor dem Match aus Zeitungen, Zeitschriften, Rund-funk- und Fernsehsendungen Informationen über den Gegner zu beschaffen. Das ist ein hervorragender Rat, den Sie unbedingt befolgen sollten, wenn Sie das nächste Mal gegen Björn Borg, John McEnroe, Martina Navratilova oder Billie Jean King auf Ihrem heimischen Tennisplatz antreten. In anderen Büchern dieser Kategorie findet man so umwerfende Vorschläge für einen Nervenkrieg wie das Racket des Gegners mit Leim zu beschmieren oder ihn zu einem Doppel mit einem Grizzlybären herauszufordern. Doch die meisten Tennisbücher sind praktische Ratgeber über die Technik des Spiels und vernachlässigen die emotionale Seite des Sports völlig, obgleich jeder, der schon einmal einen Schläger in der Hand hatte, Tennis als >psychologisches Spiel< kennengelernt hat. (In dieser Hinsicht könnte man die Tennis-Ratgeber mit den beschreibenden Sexbüchern vergleichen: eine Menge Technik und kaum Sensitivität.) Andrerseits ist es vielleicht kein Fehler, daß sie solche10