Bővebb ismertető
D er Führer durch die Dresdener Gemäldegalerie soll den Besuchern eine Anleitung zum Verständnis der großen Meisterwerke der älteren europäischen Malerei geben, die in der Galerie am Zwinger ausgestellt sind. Sie gehören zu den Schätzen der Weltkultur, die bei Kriegsende 1945 von der Sowjetarmee vor der Vernichtung gerettet, in der Sowjetunion gepflegt und restauriert und in einer beispiellosen Freundestat von der Regierung der UdSSR 1955 dem deutschen Volke wieder übergeben wurden. In dem um die Mitte des 19. Jahrhunderts von Gottfried Semper errichteten Galeriegebäude, das beim anglo-amerikanischen Bombenangriff am 13. Februar 1945 wie nahezu alle kulturhistorisch wertvollen Bauten Dresdens zerstört, aber seit 1955 wieder aufgebaut worden war, haben sie wieder ihre würdige Heimstatt gefunden.
Besprochen werden nur die wichtigsten Gemälde der Sammlung. Außerdem findet der Leser in gedrängter Form die zur Erklärung notwendigen gesellschafts- und kunstgeschichtlichen Zusammenhänge. Bildinhalte, die nicht als bekannt vorauszusetzen sind, werden kurz erklärt. Angaben zur Lebensgeschichte der Künstler enthält der Katalog der Gemäldegalerie. Dort sind auch Einzelheiten über Geschichte, Eigenart und Gliederung der Sammlung nachzulesen. Die Auswahl der Abbildungen wurde so getroffen, daß Führer und Galeriekatalog einander ergänzen. Beide Publikationen sind also gleichzeitig zu benutzen. Wer darüber hinaus Vertiefung sucht, findet am Buchstand im Hauptgeschoß der Galerie Literatur und Fotomaterial, das zu dem hier Gebotenen einige Ergänzungen gibt. Im Semperbau am Zwinger sind nur Werke vom 15. bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert ausgestellt. Die Abteilung der Neuen Meister der Gemäldegalerie (19. und 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart) ist seit Herbst 1965 im wiederaufgebauten 2. Obergeschoß des Albertinums an der Brühl-schen Terrasse untergebracht.
Der Besucher, der vom Theaterplatz kommend den großen Torbogen im Mittelteil des Semperbaues betritt, wendet sich nach rechts, wo er auf den Eingang zur Galerie stößt (links liegt der Eingang zum Historischen Museum). Nach Durchschreiten einer von Säulen gegliederten Halle, in der sich Kasse und Garderobe befinden, wendet er sich nach links zum großen Treppenhaus. Rechts führt der Weg zum Informationsbüro, geradeaus in den Gobelinsaal, der am Schluß des Rundganges besichtigt wird.