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I. KAPITEL
DIE AUTOBÜNDLER
„Also, was sagst du dazu, Mutti, Friedl läßt nicht locker!
Sie will durchaus haben, daß ich mit ihr komme!" Mony
tat fast ein wenig entrüstet.
Frau Puchner aber kannte ihre Tochter. Sie lächelte fein.
„Und ich glaube, du würdest sogar recht gerne mit deiner
Freundin fahren, oder nicht?"
Mony zuckte die Achseln. „O ja — das wohl —, aber
du bist dann ganz allein, Mutti!"
Da lachte Frau Puchner. „Na, gar so lange würdet ihr
doch nicht ausbleiben?"
„Nein, nein, Mutti — nur zehn, oder höchstens vier-
zehn Tage", antwortete Mony nun doch voll Eifer.
„Siehst du, und so lange hielte ich es ganz gut ohne dich
aus! Sag mir lieber, wohin soll die Reise gehen? Und wer
wird sonst noch mitkommen?"
„Nur Friedl und Ruth. Wir wollen mit den Rädern
fahren; auf der ,Rosalia' ist ein Ferienheim für junge Mäd-
chen. Der Pensionspreis ist sehr niedrig. Das könnte sogar
ich mir leisten — ich habe doch mit Nachhilfestunden
ganz schön verdient."
„Na also, Mony — und ich kann dir auch einiges bei-
steuern. Daran soll es nicht scheitern!"
„Oh, du bist doch ein goldenes Muttilein!" rief Mony
begeistert aus und küßte ihre Mutter voll Herzlichkeit.