Bővebb ismertető
Der Medikamentenschatz des Arztes, der noch vor 25 Jahren verháltnismássig bescheiden war, weist heute eine beachtenswerte Füllé und Vielfalt auf. Umwálzende Forschungen und grundlegende Erkenntnisse ergaben völlig neue Substanzen - wie die Hormoné und Vitaminé, die Chemotherapeutika, die modernen Gefass-, Herz- und Kreislaufmittel, die Zytostatika -, die der Therapie wie der Prophylaxe entscheidende Impulse verliehen und zum Teil auch auf diagnostischem Gebiet neue Mögüchkeiten eröffneten. Der Beitrag, den die CIBA auf vielen Gebieten leistete, ist einer breit angelegten chemischen und pharmakologischen Grundlagenforschung sowie der systematischen Analyse zahlloser Substanzen zu verdanken. Wenn das Sortiment der CIBA, das vor einem Vierteljahrhundert etwa 30 Spezialpráparate aufwies, heute rund 90 Arzneimittel umfasst, so Spiegelt das nicht nur die Entwicklung des Unternehmens wider, sondern auch das Bemühen, mit der Differenzierung der modernen Therapie Schritt zu haltén. Die Hauptarbeitsgebiete der CIBA sind Heilmittel und Farbstoffe; dazu kommen Textilapplikationsprodukte, Kunststoffe, Schádlingsbekámpfungsmittel sowie Kosmetika. Die ersten Erzeugnisse, die die CIBA in den Handel brachte, bildeten synthetische Farbstoffe. Die Farbenchemie war aber auch der Mutterboden für die pharmazeutische Chemie, und schon 1890 konnte das erste Arzneimittel der CIBA eingeführt werden, das Antipyrin. Bald danach kamen Vioform, Resyl und Phytin auf den Markt, Práparate, die noch heute im Gebrauch sind. Von da an vergrösserte sich die Palette der Heilmittel von Jahr zu Jahr. Coramin und Cibalgin erlebten ihre Geburtsstunde bereits in den zwanziger Jahren. Neben die rein synthetische Darstellung von Arzneimitteln traten andere Verfahren: die Modifizierung von Naturstoffen und die Isolierung von Wirkstoffen pflanzlicher oder tierischer Herkunft. In den dreissiger Jahren begann die Epoche