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PrologJetzt muß ich die Augen schließen, damit ich diesen Augenblick, wie mit einer Kamera, für immer festhalte. Ich spüre, wie der Wind durch mein langes Haar streicht; die Strähnen wehen mir ins Gesicht und verfangen sich in meinem weit geöffneten, lachenden, schreienden Mund. Tief unter mir kräuselt sich das Ägäische Meer warm und einladend an den Felsen. Und er steht neben mir, hält meine Hand.Ich kann es nicht. Wie könnte ich springen? Ich mag keine Klippen. Ich mag es nicht, in die Tiefe zu schauen. Ich mag keine Überraschungen - und vor allem mag ich keine schroff abfallenden Felsen, keine spitzen Steinbrocken und keine Schwärme von Haien, die vermutlich genau an der Stelle kreisen, an der ich ins Wasser eintauchen werde.Natürlich kannst du. Er ist von der beharrlichen Sorte.Kann ich nicht. Ich trete zurück. Ich bin noch nicht soweit.In deinem Gesicht sehe ich Mut, behauptet er.Mutig? Ich?Ich schaffe es nicht.Du schaffst es. Wir haben es schon oft gemacht. Du schaffst es.Er greift nach meiner Hand und streichelt sie.Ich habe Angst, flüstere ich.Nimm meine Hand.