Bővebb ismertető
DIE BEWEGUNGEN DES FUSSBALLSPI E LE RS OH N E BALL Beim FuBballspiel kommen Bewegungen, die eigentlich nicht auf den Ball gerichtet sind, áuBerst selten vor. Dennoch müssen wir uns auch mit solchen Bewegungen bescháftigen, die ohne Ball ausgeführt werden, vor allém alsó mit dem Laufen und der Richtungsánderung im Lauf sowie mit der Sprungtechnik und den Táuschungsbewegungen, da deren richtige Ausführung das Leistungsvermögen unbedingt erhöht. (Die Táuschungsbewegungen ohne Ball werden jedoch im einzelnen nicht in diesem Kapitel, sondern im Kapitel „Körper-Finten" behandelt.) Das Laufen im Fufíballsport Für das Laufen des FuBballspielers - im Gegensatz zum Leichtathleten - ist charakteristisch, daB er sich meist nicht kraftvoll, intensiv vom Boden abstöBt, sondern standig darauf bedacht ist, jederzeit - nach Lage des Spielvorgangs - seine Bewegungsrichtung verándern zu können. Damit dies schnell genug geschehen kann, ist die Schrittlánge des FuBballspielers lángst nicht so groB wie die von Sprintem oder gar Langstrecklern. Sie ist bedeutend kürzer. Der FuBballspieler setzt den FuB beim Laufen unter sich, wáhrend der Leichtathlet eher bemüht ist, vor seine senkrechte Körperachse zu treten. (Das bedeutet natürlich nicht, daB der FuBballspieler seine Schrittweite nicht zeitweilig verlángert, wenn er z. B. gezwungen ist, dem Ball oder dem Gegner mit voller Geschwindigkeit nachzulaufen.) Im Lauf wird der Körperschwerpunkt möglichst tief gehalten. Das erleichtert ein rasches Abstoppen oder eine schnelle Ánderung der Bewegungsrichtung. Und wáhrend des ganzen Laufes bleibt der Körperschwerpunkt des FuBballspielers möglichst in einer Linie, die kaum von der Waagerechten abweicht. Die stándigen Veránderungen im Spielverlauf verhindern ohnehin eine gleichbleibende rhythmische Lauf bewegung. Der Spieler láuft daher nicht in einem gleichmáBigen, sondern in einem der jeweiligen Situation entsprechenden, wechselnden Rhythmus. Im Gegensatz zum Lauf des Leichtathleten, der störende Einwirkungen von auBen meist nicht zu erwarten hat, ist der FuBballspieler in seiner ganzen Bereitschaft auf solche áuBeren Einwirkungen wie Tackling und Rempeln - eben auf Attacken durch den sportlichen Gegner - stets vorbereitet, und seine Muskulatur bleibt in entsprechender Span-