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Die Weltelf:
Von Buffon bis Klose
Weltmeisterschaft. Allein schon dieses Wort genügt, um Fans rund um den Globus zu elektrisieren. 736 Fußballer aus allen fünf Kontinenten treffen sich, um herauszufinden, wer zur Creme de la Creme zählt. Jeder von ihnen ein Star in seinem Land, ein Idol für Jugendliche und Kinder. Alle setzten sich im Laufe ihrer Karriere gegen unzählige Konkurrenten durch, liefen schneller, kämpften ausdauernder, sprangen höher, verhielten sich taktisch geschickter.
Ab dem 9. Juni versammelten sich diese Spitzensportler für 64 Spiele in Deutschland, um die beste Mannschaft dieses Planeten zu Icüren. Von Runde zu
Runde wurde der Kreis der Bewerber kleiner, die Luft dünnen Zum Finale in Berlin trafen sich schließlich Italien und Frankreich, doch der Leistungsunterschied zwischen den beiden Kontrahenten war so gering, dass auch durch eine Verlängerung die Frage nach Sieger und Verlierer noch immer nicht zu klären war. Erst David Trereguets Fehlschuss vom Elfmeterpunkt aus kürte die Squadra Azzurra zum Titelträger. Die Mannschaft Italiens gilt nun für mindestens vier Jahre als die stärkste der Welt, gefunden in einem ganz engen Wettbewerb über insgesamt 5940 Spielminuten.
Dieses Buch lässt alle Landesgrenzen fallen. Es porträtiert nicht die beste Elf, sondern die elf Besten der Weltmeisterschaft 2006. Als da sind:
Gianluigi Buffon. Der Torhüter wurde während des gesamten Turniers von keinem Gegner aus dem Spiel heraus bezwungen und hätte fast den Weltrekord seines Landsmannes Walter Zenga aus dem Jahr 1990 gebrochen.
Philipp Lahm. Der nicht gerade groß gewachsene Außenverteidiger erziehe das erste Tor der Veranstaltung, spielte absolut zuvedässig und ließ sich auch