Bővebb ismertető
Als der Kapitán der Küstenschiffahrt Dominique Garibaldi den Taufakt seines zweitgeborenen Sohnes Josephe, des italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi, im Rathaus von Nizza unterschrieb, hielt er sich keineswegs darüber auf, daB das Dokument in französischer Sprache abgefafit war. Padron Domenico, wie ihn die Seeleute in den Hafenstádten des Mittelineeres nannten, war weder französischer noch italienischer Patriot. Das Meer war seine Wahlheimat, - die Nation, der er sich zugehörig fühlte, das aus Rassen und Sprachen zusammengewürfelte SchifFerund Fischervolk, das in allén Háfen zu Hause ist. Für einen Mann, der nur mit Müh und Not soviel erwarb, um einen bescheidenen Haushalt zu führen, war die Zeit auch nicht danach, sich mit Politik zu befassen. Man mufíte zusehen, daB man sein Brot verdiente, für die Familie sorgte, man muBte sich bescheiden und vorsichtig im Hintergrund haltén, sonst konnte es geschehen, daB man unversehens in einer Uniform stak und, ob man wollte oder nicht, zum Kanonenfutter der groBen Armee Napoleons I. gehörte. Vor einigen Jahren war man als Nizzarde noch Untertan des Königs von Sardinien gewesen, und welchem Gebiet der duftende Landstrich um Nizza mit seinem gebirgigen Hinterland angeschlossen werden würde, das hing im Jahre 1807 in keiner Weise vom persönlichen Vaterlandsgefühl der Nizzarden ab, sondern ganz und gar vom freien Ermessen des Mannes, der 1*