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Vo r w o r t
Die Seelen, welche in der Welt oder im Kloster eiu Gott ganz hingegebenes Leben führen mochten, oind immer noch zahlreich. Sie gehen gewöhnlich einen einsamen, dunklen Weg. Sie können auf ihm keine besseren Begleiter haben, als die großen Kirchenlehrer Johannes vom Kreuz und Franz von Saies und die beiden heiligen Theresien, die Große und die Kleine, welche beide als Seelenführerinnen dasselbe Ansehen in der Kirche haben wie ein Thomas von Aquin auf dem Gebiete der Glaubenswissenschaft. Seelen, die mit jeder Faser ihres Wesens Gott lieben möchten, finden in den Ausführungen dieser Leuchten der Kirche, welche dieses Büchlein wiedergibt, Erklärungen zu all den Fragen, die sie bewegen, von denen sie oft sogar auf das heftigste bedrängt werden.
Die Seelen sind verschieden. Auch jene großen Meister und Lehrerinnen des Gebetes sind nach Art, Anlagen und Charakter verschieden. Bei den folgenden Ausführungen wird der eine Leser mehr von diesem, der andere mehr von jenem Heiligen sich angesprochen fühlen und sein Herz ausgesprochen finden. Es ist beglückend, in der so ausgeprägten Verschiedenheit ihrer Naturen die Übereinstimmung in der Lehre festzustellen. Sie singen alle dasselbe Lied der Liebe. Aber sie singen es nicht einstimmig, sondern vierstimmig. Die Harmonie dieser vier Stimmen ist wie ein Kanon. Jede Stimme trägt dasselbe vor, aber auf ihre Weise. Der Zusammenklang derselben Aussage macht den Kanon aus.
Theresia vom Kinde Jesu setzt in dieser Auswahl zuerst mit ihrer Stimme ein. Dann folgt Johannes vom Kreuz mit den Anfangsgründen seiner Lehre.