Bővebb ismertető
VORWORT Die Lutherische Liturgische Konferenz legt in diesem Doppelheft das Ergebnis einer Revision der Gebete von Agende I vor. Agenden werden nicht für die Ewigkeit gesdiaffen; ihre Ordnungen gehören zu dem vergánglichen Gut der irdischen Kirche. So hat jede Agende ihre Zeit, die in der Regei eine Spanne von 3 bis 6 Jahrzehnten umfafit. In diesem Zeitabschnitt kann die Agende mit Recht den Anspruch erheben, als gute Ordnung der Kirche um des Friedens und der Liebe willen beachtet, befolgt und gegen standige, die Gemeinden verwirrenden Ánderungen und Erweichungen geschützt zu werden. Aber das kann nur dann mit gutem Gewissen geschehen, wenn rechtzeitig die reformierende Weiterentwicklung der Agende ins Auge gefafit und nach einer festen Planung vorbereitet wird." So beginnen die Grundsátze für die Weiterarbeit an der Agende", die nach Abschlufi des zwischen 1955 und 1964 in 4 Banden erschienenen lutherischen Agendenwerks auf der Kieler Generalsynode der VELKD 1965 vom damaligen Vorsitzenden der Lutherischen Liturgischen Konferenz und des Liturgischen Ausschusses der VELKD, Abt Professor D. Dr. Christhard Mahrenholz, vorgetragen und mit Zustimmung zur Kenntnis genommen wurden. Es sollte ein Weg beschritten werden, der es ermöglicht, an der Agende laufend derart weiterzuarbeiten, dafí die Kontinuitát gewahrt, die Gestalt der Agende standig überprüft und in textlicher Hinsidit der Sprachentwicklung Rechnung getragen wird, ohne dafí sich aus diesen kleinen Korrekturen zwangsláufig eine grundsátzliche Neubearbeitung des ganzen Agendenwerkes entwickelt." Diese laufende Uberprüfung der Agende" mufite sidi in erster Linie auf die Gebetstexte erstrecken. Eine entsprechende Revision wurde von der Lutherischen Liturgischen Konferenz 1971 in Gang gesetzt. Als erstes Ergebnis wird nunmehr im vorliegenden Band die Neubearbeitung der Kollekten-, Fürbit t e n - und Abendmahlsgebete aus Agende I veröffentlicht. Aufgrund von Vorlagen des Kollektenausschusses (Vorsitz: Gotthold Veigel), des Ausschusses für die Fürbittengebete (Vorsitz: Ulrich Zimmermann) und des Ausschusses für die Abendmahlstexte (Vorsitz: Herbert Goltzen) wurden die revidierten Texte vom Plénum der Lutherischen Liturgischen Konferenz im Frühjahr 1976 abschliefiend verabsehiedet. Nach der Überprüfung durch Bisdiofskonferenz, Kirchenleitung und Generalsynode der VELKD wurden sie einstweilen zum Druck und zur Verbreitung freigegeben. Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche wünschte, dafi mit den Gebeten erst Erfahrungen in der gottesdienstlichen Praxis gesammelt werden, ehe sie endgültig in die Agende I aufgenommen werden. An der Revision waren im Rahmen der Luthe-