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EINLEITUNG
/« der Zeit des Kaisers Konstantin verfolgt, daß all die edlen antike, den Statuen und Gemälden wurde, lehrten. Dann wurde, um Jede Spu
wd des Papstes Sylvester siegte und vollkommenen Statuen u
¦ Bücher, Kommentare und Ha,
¦ der alten Sitte des Götzendien
Die Renaissance hat etwas jugendUch Verwegenes an sich. Ihre Fürsprecher schrieben unbekümmert die Geschichte neu, um zu zeigen, daß die Sonne zum ersten Male über dem ersten Morgen ihres neuen Goldenen Zeitalters aufging. Ihre Vorstellung hätte nicht einfacher sein können: es gab einen Garten Eden, der Griechenland und Rom hieß, dann den Sündenfall und die Vertreibung, die acht- oder neunhundert Jahre voll Dunkelheit andauerte, schließlich ein »Wiedererwachen« oder sogar eine »Wiedergeburt«, die an einem bestimmten Ort der Toskana, an einem bestimmten Tag stattfand, als ein begabter Junge namens Giotto von einem Maler namens Cimabue entdeckt wurde :
der christliche Glaube. Der Götzendienst wurde mit solcher Strenge id Gemälde zertrümmert oder zerrissen wurden. Gemeinsam mit idbücher zerstört, die solch eine hervorragende und würdige Kunst ites auszurotten, verordnet, daß alle Kirchen weiß getüncht werden müßten. Schwere Strafen wurden jenen auferlegt, die Statuen oder Bilder machten. So kam die Kunst der Bildhauerei imd Malerei und alles, was die Menschen darüber wußten, zu einem Ende. Die Kunst starb, und die Kirchen blieben ungefähr sechshundert Jahre lang weiß. Dann begannen die byzantinischen Griechen erneut die Kunst der Malerei, aber in einer sehr schwaehen Weise und sehr roh. So geschickt die Alten gewesen waren, so ungeschliffen und tölpelhaft waren die Künstler in jener Zeit in ihrer Kunst Das Wiedererwachen der Kunst der Malerei begann in Etrurien (Toskana) : in einem Dorf nahe Florenz, Vespignano genannt, wurde ein Knabe von wimderbarem Talent geboren. Er (Giotto) war der Vorbote der neuen Kunst. (Lorenzo Ghiberti, H Seconda Commen-tario, um 1447)
Was die betäubten Gemüter zuerst aus ihrem jahrhundertelangen Schlummer rüttelte, war die Entdeckung und Nachahmung der »perfekten« Kunst der Antike, der »ursprünglichen Formen«, die Gott als Modelle für den »wahren« Künstler gesetzt hat:
im Jahre 1250 erbarmte sich der Himmel all der schönen Talente, dl, zur ursprünglichen Form zurück. Bestimmt hatten ihre Vorfahren in de
I und Kolossen, e Anregung darc ! unterscheiden h
Roms dieses vor Augen Doch wußten sie damit die Geister der neu Heram zurückkehrten zur Naehah piü eecelenti Pittori, Scult,
¦habt: die Trümmer v, :hts anzufangen oder irgende wachsenden gut und schlecht 'lg der Antike, mit Aufwt e Architetti, 1568)
das toskanische Land täglich hervorbrachte imd führte sie ¦ Zeit nach den Zerstörungen, Bränden und Plünderungen ¦on Statuen, Pfeilern und reliefgeschmückten Ehrensäulen. US zu schöpfen, bis zu der oben genannten Zeit, in welcher rnten, die schlechte altertümliche Kunstweise aufgaben und ndung allen Fleißes und aller ihrer Fähigkeiten. (Giorgio Vasari, Le Vite de'
In dieser schematischen Geschichtsbetrachtung kümmerte sich niemand um die Frage, warum die Kunst nach Giotto in die schlechte alte Weise zurückglitt, in den »rohen und ungeschliffenen Stil«, den wir heute internationale Gotik nennen und als eine Kunst formaler Raffinesse erachten. Letzten Endes kämpfte die Renaissance gegen diesen Stil an. Es war klar, daß eine zweite Entdeckung, jene der Natur, im Verein mit der Entdeckung des Altertums die Schläfer ein für allemal aufrütteln sollte. Das geschah in der Generation Masaccios, Brunelleschis, Ghibertis, Donatellos und Uccellos:
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der treffliche Masaccio befreite sich völlig von der Ma lung des Nackten, in den Verkürzungen und in den Färbu Stellungen und Bewegungen mehr Natur zu geben, die Empfindungen de: überhaupt in der Zeichnung mehr der Wahrheit der natürlichen Dinge z
bei seinen Köpfen, Draperien, Gebäuden in der Behand-ts hervorbrachte . Die Kimstler strebten danach, den üts und die Gebärden des Körpers auszudrücken, sich lähern, wodurch die Gesichtszüge so ganz den Menschen
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glichen, daß man erkannte, Sie bestimmten Regeln für Pe: Frage von Licht und Schalten Landschaften und alles, was r, machen. (Giorgio Vasari, Le Vite)
Dies war natürlich die italienische Ansicht über die Geschehnisse, und sie beschränkte sich nicht nur auf
sie gemacht waren. So suchten sie und führten Verkürzungen genau, irung und andere Schwierigkeiten ner solchen sieht, wie Bäume, Kn
stellte , Blun:
immer mehr der Wirklichkeit zu nähern ¦ir sie in natürlichem Reliefsehen. Sie lösten die die Figuren passend zusammen und versuchten, n, Luft, Wolken, der Wirklichkeit ähnlicher zu