Bővebb ismertető
Die Anatomie der weiblichen Sexualorgane.Der weibliche Geschlechtstract besteht aus den äusseren Geschlechts-theilen(die (Sc/ifliw), aus den inneren Geschlechtstheilen {die Scheide, die Gebär-mutter, die Eileiter, d!,e Keimdrüsen [Eierstöcke]) und der Brustdrüse. Die Harnblase, die Harnröhre und der unterste Theil des Mastdarmes stehen jedoch mit den einzelnen Organen des Geschlechtstractes in so innigem anatomischen Zusammenhange, dass sie ebenso wie das Mittelfleisch {Peri-naeum) an dieser Stelle besprochen werden mögen, umsomehr, als die topographischen Verhältnisse der weiblichen Sexualorgane nur dadurch im vollen Umfange beleuchtet werden können.Die der vorderen Wand der Symphyse entsprechende unterste Partie der Bauchhaut stellt, seitlich begrenzt von den Inguinal- und Cruralfalten, mit einem derben Fettpolster versehen und von dem Zeitpvmkte der Pubertät angefangen mit Haaren besetzt, den Schamberg {Möns Veneris) dar. Ein Weniges oberhalb der unteren Begrenzung der Symphyse theilt sich die Haut des Möns Veneris in zwei mit Fettpolster versehene, behaarte Dupli-catureu, die grossen Schamlippen, die sich, einen Spalt {Rima pudendalis) begrenzend, nach abwärts zu wieder flach vereinigen, um in die Cutis des Perinaeums überzugehen. Bei Multiparis oder bei Individuen, welche dem Geschlechtsgenusse fröhnen, verwandeln sich die grossen Schamlippen in welke, schlaffe Hautfalten, welche die früher in der Rima verschlossenen Gebilde nunmehr frei zu Tage treten lassen. Es werden dann zwei weitere, viel zarter gebildete Falten sichtbar, die an ihrer Aussenfläche den Charakter der Cutis tragen, an ihrer Innenfläche jedoch einen Schleimhautüberzug besitzen. Diese Falten {die Ideinen Sdiamlippeyi) theilen sich nach oben in je zwei Fortsätze, welche derart zur Vereinigung kommen, dass die beiderseitigen oberen Fortsätze die CUtoris, das weibliche Wollustorgan, nach oben zu überkleiden {Praeimfium cUtoridis), während die beiden unteren Duplicaturen, an der unteren Fläche des Clitorisschaftes sich vereinigend, das Frenulum cUtoridis darstellen. Nach abwärts zu sind die kleinen Schamlippen durch eine zarte, nach oben concav gebildete Schleimhautfalte (Frenuliim labiorum) vereinigt und begrenzen so den Vorhof (VesMbulum), in welchen die Scheide mit dem Ostium vaginale und die Harnröhre mit dem Orificium urethrae ausmünden. Schon während der ersten Schwangerschaft klafft die Rima pudendalis einigermassen und lässt die eben erwähnten Gebilde sichtbar werden, welche dann später nach fortgesetztem Coitus unter dem steten Einflüsse der atmosphärischen Luft und der mechanischen Pteize im Bereiche der kleinen Schamlippen immer mehr den Schleimhautcharakter verlieren. Zu beiden Seiten des Orificium vaginale münden mit zwei punktförmigen Oeffnungen die Ausführungsgänge der seitlich gelagerten BarthoUni'sehen Drüsen in den Vorhof aus. Das Orificium oaginale ist bei jungfräulichen Individuen durch eine Schleimhaut-