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Vorwort
An zentraler Stelle in Bechers Werk steht ein fünfundzwanzig-teiliges Gedicht in Blankversen, „Das Holzhaus", das wie eine Idylle beginnt, die heile Welt preisend:
In einem Haus aus Holz laßt uns den Sommer Verbringen, denn von allen anderen Häusern Ist solch ein Haus wie ein lebendig Wesen, Das atmet, hat Geruch
Aber diese heile Welt ist vom Unheil bedroht. Der Dichter beschwört die Gefahr von jenem Land aus, wo einzig dem Unheil ein konsequenter Widersacher erwachsen ist, und bannt in einem Aufschwung ohnegleichen Zukunft in den Vers.
Der Ausgangspunkt dieses Gedichts, 1937 in einem Sommerhaus in Valentinowka bei Moskau geschrieben, ist genau fixiert:
In einem Holzhaus wohne ich bei Moskau, Wo eine Heimat wieder hat gefunden Die Dichtung, und die Welt wird schön und weit, Wenn sich der Mensch, wie hier, des Glücks bemächtigt Und sich dem Schicksal nicht als Beute vorwirft
Der Dichter befand sich in der Sowjetunion, im Exil, geflohen aus Hitlerdeutschland schon 1933, wo sein Leben bedroht, wo seine Bücher verboten und verbrannt waren, in einer merkwürdigen Situation: Er lebte in jenem Land, das er als seine andere, glücklichere Heimat bezeichnen konnte; in