Bővebb ismertető
Gefahrenvoller Aufenthalt Als mich damals die Lust überkam, mich auf mein Bett zu legen, wufite ich wirklich nicht, wohin das führen würde. Es war noch nicht Abend. Ich kann auch nicht sagen, dafi ich müde war. Wie immer, so war ich auch an diesem Nachmittag einige Stunden am Fenster gestanden und hatte zugesehen, wie sich drauíien die Leute durch die Strafien schleppten. Die einen wohnten links von mir, die anderen rechts. Andere Unterscheidungen waren nicht mehr möglich. Ob es an meinen Augen lag oder an den Leuten, vermag ich auch heute noch nicht zu sagen. An jenem Nachmittag drehte ich mich früher als sonst vom Fenster weg und legte mich, angezogen wie ich war, auf mein Bett. Meine Arme fielen ausgestreckt links und rechts neben mich hin und blieben liegen. Seit diesem Augenblick habe ich auch nicht mehr die geringste Bewegung vollbracht. Am Anfang dachte ich, es sei Müdigkeit, dann dachte ich, es sei eine Laune und eine Lust, den Bewégungslosen zu spielen. Bald konnte ich nicht mehr sagen, ob ich freiwillig liegenblieb oder ob mich eine Krankheit oder noch Schlimmeres dazu zwang. Ich lag einfach. Nun ging aber das Leben weiter. Nicht dafi ich das Zimmer hatte verlassen müssen, um einem Beruf nachzugehen. Ich war ja gewohnt, in meinem Zimmer zu sein. Aber auch dem Einsamsten sind heute Pflichten aufgebürdet, wenn er weiterleben will. Und wer will nicht weiterleben? Da kamen zuerst die Mánner von der Eisfabrik: wie immer hatten sie grofie rote Gummiröhren über Hánde und Arme gestülpt und trugen weifte Eisstangen, die sie wie Sáuglinge an ihre Lederschürzen preíken, in mein Zimmer und legten sie auf den Tisch. Sie grüfiten mich, streiften das Geld ein, das auf dem gewohnten Platz lag, und schoben sich unter Entschuldigungen, die sie aus wulstigen Mündern murmelten, rasch wieder zur Türe hinaus. Das Eis lag auf dem Tisch und