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Immer wieder, wáhrend des ganzen heiften Augusts in Frankreich, afíen wir uns krank an den Goldpflaumen. Joss und ich fühlten uns schuldbewuík; wir waren noch in dem Altér, in dem wir Gier für ein kindliches Laster hielten, und dicse Vorstellung gab unserem Schuldgefühl einen Beigeschmack von Hoffnungslosigkek, denn bis dahin hatten wir geglaubt, dafi wir unsere Fehler mit den Jahren verlieren würden; aber keiner von ihnen verschwand. Hester schamte sich natürlich gar nicht; Will - der damals noch Willymaus genannt wurde - und Vicky waren noch zu klein, um auch nur die untersten Zweige zu erreichen, aber sie fanden die abgefallenen Früchte im Gras. Uns allén war es streng verboten, auf die Baume zu klettern. Der Garten von Les Oeillets war dreigeteilt; zuerst kam die Terrasse und der von kiesbestreuten Wegen durchzogene Garten, der das Haus umgab; dahinter und duirch eine niedere Buchshecke von ihm getrennt, lag die Wildnis mit ihren Statuen und verwachsenen Pfaden, und zwischen der Wildnis und dem Flufi der von hohen Mauern umgebene Obstgarten. Ein blaugestrichenes Pförtchen in der abschliefienden Mauer führte zum Ufer des Flusses. Uns erschien der Obstgarten riesengrofi, und er mag es auch wirklich gewesen sein, denn die Goldpflaumenbaume alléin bildeten sieben Alleen. In dem hohen Gras unter ihnen lag selbst in diesem brennend heifíen Som-