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Zögernd betrat die junge, schwarzhaarige Frau die unheimliche Kammer, deren Wánde mit Szénén aus der ágyptischen Mythologie bedeckt waren. Durch ein kleines Loch im Dach fiel ein einsamer Lichtstreifen. Fest presste sie die Schriftrolle, die sie in den Hánden hielt, an ihre Brust. Sie hatte Angst, furchtbare Angst. Suchend schaute sie sich um. Ahmed?, flüsterte sie. Ahmed, wo bist du? Hier bin ich, Semira. Aus dem Hintergrund des Raumes trat ein hochgewachsener Mann. Er breitete die Arme aus. Wie von fern setzte leise Musik ein. Es war eine wehmütige, einschmeichelnde Melodie, in der gleichzeitig ágyptische Elemente mitschwangen. Es ist alles vorbei, Semira. Du musst dich nicht mehr fürchten. Semira machte unsicher zwei Schritte auf ihn zu. Alles vorbei ?, wiederholte sie. Ungláubig sah sie ihn an. Und was ist mit deinem Onkel? Hat er nicht geschworen, uns zu töten, wenn wir hinter sein Geheimnis kommen? Ahmed legte die Hánde auf ihre Schultern. Habe keine Angst, Semira. Onkel Osman ist tot. Sein