Bővebb ismertető
VORWORT
Dieser zweite Teil der „Gefiederten Sänger" wird dich mit weiteren sechzehn Singvogelarten bekannt machen. Du erfährst, wie sie aussehen, wie sie sich bewegen, wie sie rufen und singen, wie ihre Nester und ihre Eier beschaffen sind und vieles andere, was zu ihrem Wesen gehört, doch genau lernst du sie nur dann kennen, wenn du sie im Freien aufsuchst und inmitten ihrer Umgebung beobachtest. Das Budi gibt dir nur die nötigen Hinweise, sie zu bestimmen. Vor allem mußt du darauf bedacht sein, die Vögel möglichst in der Nähe zu beobachten. Bei manchen Arten madat das keine Schwierigkeiten, andere aber sind scheu und halten keine Annäherung auf nahe Sicht aus. Diese mußt du überlisten. Du darfst keine auffällige Kleidung tragen. Du mußt alle hastigen Bewegungen vermeiden und dich möglichst ruhig verhalten. Gegebenenfalls mußt du dich ihnen kriechend nähern. Sehr schöne Beobachtungen werden dir manchmal vergönnt sein, wenn du, im Gebüsch versteckt, still stehen bleibst oder dich auf einem Platz mit guter Sicht auf längere Zeit niederläßt. Gegenüber einem Beobaditer, der sich ruhig verhält, werden mandie Vögel nach und nacái vertraut und lassen sich in ihrem Tun und Treiben nicht mehr stören. Wo es nicht anders geht, muß letzten Endes ein Versteck helfen, um die ersehnten Beobachtungen zu ermöglichen. Auf keinen Fall darfst du beim Ansitzen an einem Nest die Brut gefährden. Und trachte immer danach, daß du die Sonne im Rücken hast, dann siehst du den Vogel in guter Beleuchtung! Im Gegenlicht kannst du keine Gefiederfarben erkennen, und außerdem täuscht es dich über die Größe des Vogels. Wenn du dich mit der Vogelwelt deiner Heimat vertraut machen willst, beginnst du am besten im Winter. Nur wenige Arten sind zurüdigeblieben und zu beobachten. Manche kom-