Bővebb ismertető
Aus dem Dr. Senckenbergischen Anatomischen Institut der Universität Frankfurt am Main (Direktor: Prof. Dr. Dietrich Starck)
Das Cranium eines Sehimpansenfetus (Pan troglodytes [Blumenbach 1799]) von 71 mm SchStlg., nebst Bemerkmigen über die Körperform von Schimpansenfeten (Beitrag zur Kenntnis des Primatencraniums
Von D. Starck
Mit 30 Abbildungen und 3 Tabellen (Eingegangen am 3. November 1959) I. Einleitung
Eine umfassende, vergleichend-morphologische Erforschung des Schädels der Säugetiere ist seit langer Zeit das Anliegen vieler Untersucher. Das besondere Interesse am Cranium findet seine Rechtfertigung in der Tatsache, daß ,,kein anderer Körperteil durch die Fülle seiner Merkmale so geeignet ist, die spezifischen Eigenarten seines Trägers in scheinbar starrer Dauerform anschaulich zu machen, wie das Cranium" (B. Klatt, 1949). Die Schädelforschung hat durch die Einbeziehung des embryonalen und fetalen Schädels, vor allem durch die von Gaupp und seinen Schülern so erfolgreich betriebene Analyse des Chondrocraniums, wesentliche Impulse und neue Gesichtspunkte erhalten. Seit Erscheinen der umfangreichen zusammenfassenden Monographien (Matthes, 1921; Stadtmüller, 1936; de Beer, 1937) wurde die Kenntnis durch zahl-
Durchgeführt mit Unterstützimg der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
2 Eine vorläufige Mitteilung der Befunde erfolgte auf dem Sommer-Meeting der Anatomical Society of Great Britain and Ireland in Cardiff am 26. 7. 1959.
® Beitrag I. : Reinhard, W. : Das Cranium eines 33 mm langen Embryos des Mantelpavians Papio iiamadryas. L. Z. Anat. 120 (1958) 427—455.
38 Morph. Jb. 100-4