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PROLOGDer unumstößliche Gott des Sees lehnte an der Bar aus "Wal-nußholz. Der Mann konnte beides sein: träge und fhnk. Viele Angler suchten ihn auf.Man brauchte Glück, klares Wasser und die richtige Luftfeuchtigkeit, man mußte die Legenden kennen und den passenden Köder verwenden.Die Schenke, eine windschiefe Bretterbude mit nur einem Raum, lag am Ende eines Stücks verwahrloster Schotterpiste; Eagle Lake und der Vicksburg-Highway waren je eine Meile entfernt. Sie war in den fünfziger Jahren errichtet worden, als Vicksburg jedermann mit offenen Armen empfing. Cecil und Robbie kamen schon seit den Tagen des Baumwollbooms aus dem Delta her. Sie konnten sich noch gut an die Zeit der Prohibition, an die seltsame Schwarzmarktsteuer und die Sündentempel auf der Mulberry Street erinnern; an die Flußpromenade, wo flaschenweise biUigir Fusel und Wein aus Badewannen an Halbstarke und PoHzi-sten verscherbelt worden war.Der See war weithin berühmt für seine Barsche, seine kalbsgroßen Welse, seine Karpfen, seine fast zwei Meter langen Kaiman- und Büffelfische, weiche die armen Leute als Burger verzehrten. Leon jr. hinter seiner Bar wußte immer das Neueste aus der Anglerszene: Spinner, Gummifische, Twister, Würmer, lebende Köder - in welcher Tiefe und zu welcher Tageszeit. Leons Vater hatte die Kaschemme schon in den fünfziger Jahren geführt, und sein Sohn war auch nicht mehr der jüngste, wie seine graublonden Bartstoppeln und die aufgeworfenen orangefarbenen Lippen erkennen ließen. Daß er ständig die gleichen Geschichten erzählenll .1, : . !ti' '1.1i. Ii'' Ii', 'II,' ''I i i }/iirii'! I J j