Bővebb ismertető
Seit jeher hält sich der Mensch gern in der Nähe des Wassers auf. Er baut seine Städte am Ufer der Flüsse, zwischen den Bauernhäusern glänzt die Wasserfläche des Dorfteichs und einsame Gehöfte erheben sich am Bach. Der leuchtende Wasserspiegel fesselt das Auge des Menschen und verlockt zu gedankenvollem Sinnen. Die meisten Fischer, die am Ufer der Flüsse und Teiche sitzen, besuchen diese Lieblingsplätzchen gerade des besonderen beruhigenden Gefühls wegen, das ihnen das stille Grübeln über der Wasserfläche bietet.Die Äste der Erlen neigen sich bis zum Wasser nieder und unter ihnen dämmert kühler Schatten am Ufer. Die vom Wind gerippten und einhergejagten Wellen schlagen mit leichtem Plätschern ans Ufer und höhlen hier kleine Erdlöcher und Buchten aus. Das Wasser bespült die Wurzeln der Erlen und Weiden, die wie Schlangenknäuel gewunden und ineinander verstrickt sind. Im Wasser spiegeln sich die Wipfel der schlanken Pappeln, die den Uterweg säumen.Woher kommen und wohin eilen unsere Wasserläufe ? Die Gebirgsregen und Nebel setzen ihre Tropfen an den Grashalmen ab, tränken die Erde und die Moospolster. Die überzähligen Tröpfchen gleiten über die Felsblöcke hinab und verbinden sich zu dünnen Gerinnseln, die sich zwischen dem Geröll hindurchwinden. Über die Hänge fließen Quellbächlein hinab, vereinigen sich in den vom Schmelzwasser im Frühling ausgehöhlten Gräben und stürzen talwärts in die Schluchten. Das reißende Wasser höhlt das Bachbett aus, rollt Steine vor sich her und fällt mit Getöse über die Felswände hinab. Unter den Bergen fließen die Bäche in einem Flüßchen voll Stromschnellen zusammen, das braust und schäumt und sich ebenso rasch in seinem Aussehen ändert, ivie das Wetter im Gebirge. Jeder neue Regen läßt seine Fluten in die Breite wachsen, tränkt sie mit neuer Kraft und wälzt die im Weg liegenden Felsbrocken ein Stück weiter. Zur Zeit der Trockenheit zieht sich das Wasser in die Mitte des Bettes zurück und am Rand treten breite Streifen mit glattgeschliffenen, kleinen Steinchen zutage. Die Felsblöcke setzen sich fest und bleiben bis zur nächsten Flut auf dem Trockenen. Der Fluß eilt von den Bergen in die Ebene hinab, wird mächtiger und nimmt immer mehr Bäche und Flüßlein auf. Im breiten und tiefen Flußbett wälzt sich der Strom dahin, dem in den Ebenen tiefe Wassergräben den Zufluß für die silberglänzenden Flächen der Teiche entnehmen.Frisches Grün, das vom durchsickernden Wasser getränkt und vom nächtlichen Tau erfrischt wird, umgibt unsere Teiche. Dichtes Gras auf den Wiesen, Schilfdickicht, Wasserpflanzen und Kolbenrohr an den Ufern und auf der Wasserfläche selbst die -wunderbarsten Blüten - all das wächst aus dem Wasser hervor und lebt von ihm. Abflußgräben führen das überschüssige Wasser wieder in den Fluß zurück, der das lebensspendende Naß bald sammelt und bald wieder der ganzen Gegend zuleitet. Die kleinen Rinnsale der Wiesenquellen, die Waldbächlein und Gletscherseen in den Bergen und