Bővebb ismertető
Georg T r a a r
Zum Geleit
Franz Fischer sollte im Jahre 1975 seinen 80. Geburtstag feiern. Der Evangelische PreBverband in Österreich plante aus diesem AnlaB eine Fest-schrift. Als Obmann des PreBverbandes war mir die Aufgabe zugefallen, einen Beitrag „Franz Fischer und die evangelische Presse" zu schreiben. Der Beitrag wurde geschrieben, aber leider kam es zu der vorliegenden Festschrift nicht, weil Franz Fischer am l.Mai 1975 nach langer schwerer Krankheit in den Frieden Gottes heimgegangen ist.
Nun hat sich der Evangelische PreBverband auf Anregung Pfarrer Doktor Zimmermanns entschlossen, statt einer Festschrift eine Gedenkschrift heraus-zubringen.
Franz Fischer wirkte in vielen Bereichen des kirchlichen und öffentlichen Lebens. 1930 wurde ihm die hauptamtliche Führung des Religionsunterrichtes an den Pflicht- und Sonderschulen Wiens übertragen. Das bedeutete die Ver-antwortung für den Religionsunterricht an diesen Schulen, vor allém aber die stándige Zurüstung der Religionslehrer. In einem Vortrag über das „Evangelische Erziehungsziel" hat er sich bereits 1930 den Religionslehrern Wiens vorgestellt. Gemeinsam mit Félix Psensky brachte er für den Religionsunterricht an den Pflichtschulen das Lehrbuch „Evangelischer Glaube" heraus. Der Weiterbildung der Religionslehrer diente der „Religionspadagogische Rund-brief", den Dr. Fischer von 1947 an 21 Jahre lang herausgegeben hat. Die Beitráge Fischers in diesem Rundbrief machen den weit gespannten Bogén sei-ner Interessen deutlich. Er brachte Katechesen zum Altén und Neuen Testa-ment, biblische Betrachtungen, Abhandlungen zur Bibelkunde und zur Glau-benslehre, zur Kirche, zum Kirchenjahr, zum Kirchenlied; ebenso zur Lebens-kunde, zu Fragen der Methodik und Pádagogik.
Dr. Fischer war ein standiger Mitarbeiter an der Arbeit des Evangelischen PreBverbandes, an der „Saat", ebenso am Kalender „Glaube und Heimat". Den Gedankenreichtum seiner Lyrik bezeugen seine Gedichtbande. Der Lite-raria-Verlag brachte seine Sammlungen „Lob aus dem Abgrund" und „Jede Nacht hat ihren Stern" heraus, die Österreichische Verlagsanstalt den Sammel-band „Flügel der Morgenröte".
Fast in jedem Jahr hat Dr. Fischer im Kalender „Glaube und Heimat" von seinen Reisen erzahlt, die ihn weit herumführten. In seinen Beitrágen hat er die besuchten Lander und Gegenden nach ihren geographischen, geschicht-lichen, kulturellen, kirchlichen und biblischen Belangen lebendig dargestellt.
1969 brachte der PreBverband anlaBlich des 30jahrigen Jubiláums der Einführung Dr. Fischers zum Religionsunterrichtsinspektor Predigten des Ju-bilars heraus. Im gleichen Verlag erschienen ein Hörspiel „Und Gott schuf den Menschen", eine „Lutherballade" sowie eine zeitgeschichtliche Abhandlung „Der abendlándische Mensch in der Entscheidung". Die Übersicht auf den