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GELEITWORT
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Dieses Buch braucht kein Vorwort. Es genügen einige einführende Worte und Erläuterungen zum Aufbau seiner einzelnen Teile. Der Leser wird selbst sehen, und es werden ihm am Ende Überlegungen und vielleicht auch neue Vorsätze daraus zufließen, für die er schon aufnahmebereit ist auf Grund der vertrauensvollen Sympathie, die der Name des Verfassers von Anfang an in ihm erweckt.
Wir haben diese Seiten geduldig und liebevoll zusammengestellt, wie ein Sohn es in ehrfürchtiger Zuneigung tut. Denn obwohl uns die Originaltexte schon seit langem bekannt waren, stellte die Abschrift für uns gleichsam eine Neuentdeckung dar. Sie gab uns die Gewißheit, daß dieses Buch — das gerade im Gebet und in spontanen Äußerungen die intimsten Beweggründe und die wirkliche Größe eines Mannes und Priesters enthüllt, dessen Güte auf ein reiches und eindrucksvolles inneres Leben schließen ließ — die Herzen der Menschen trösten und ihnen ein besserer Begleiter sein wird als manch eine Biographie, die unbewußt zur Rhetorik und Legende werden kann.
Wer sich daranmacht, über Papst Johannes XXIII. und seine Tätigkeit zu schreiben, muß natürlich seine Schriften kennen und berücksichtigen, vor allem diejenigen, die sich näher auf ihn selbst beziehen: bereits veröffentlichte1 und solche, die nach und nach erscheinen werden, in erster Linie seine Briefe. Hier sind nun, etwa ein Jahr nach seinem Tode, diese ganz persönlichen und durch ihre Lauterkeit ergreifenden Aufzeichnungen.
Das ziemlich umfangreiche Buch, das wir hier vorlegen, stellt einen einzigartigen, mehr als seltenen Fall dar. Wir kennen keine anderen Sammlungen dieser Art, die in einer praktisch ununterbrochenen Folge von geistlichen Notizen das gesamte Leben eines Priesters widerspiegeln, der Papst geworden ist. Sie spiegeln es in dem wider, was er eifersüchtig hinter seinem Lächeln und manchmal auch einem