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Madrid, Dezember 1971. - Roger Brookes trank seine zweite Tassé Kaffee, ein wesentlicher Beitrag zu seiner allmorgendlichen Verwandlung, die aus einem mürrischen Griesgram das brauchbare Muster eines dynamischen leitenden Angestellten machte. Seine Frau hatte eine einfachere Erklárung: Sie sah die zweite Tassé als den Punkt an, an dem ihr Mann seinen táglichen Kater überwand, aber sie behielt diese Ansicht für sich. Als das Telefon im Wohnzimmer klingelte, stellte Brookes eben seine leere Tassé hin. Ich geh' schon, sagte er und erhob sich. Das Gesprach war kurz, dann kam er in die Küche zurück und holté sein Jackett, das über der Stuhllehne hing. Das Büro, erklarte er. Sie kommen mai wieder nicht klar. Seine Frau nickte und gofi sich noch eine Tassé Kaffee ein. Sieh zu, dafi du heute abend nicht zu spát kommst, bat sie. Wir habén den Hendersons versprochen, zum Essen zu kommen. Mach dir keine Gedanken, sagte Brookes und bückte sich, um sie flüchtig auf die Stirn zu küssen. Ich werde sogar früher als sonst dasein. Trotz seines Versprechens a 13 Brookes an diesem Abend nicht bei den Hendersons. Was er nicht hatte wissen können war, dafí seine Sekretárin ihn mit einem Messer am Hals angerufen und ins Büro geholt hatte. Aufíerdem hatte Brookes zur Zeit seines Telefonats nicht wissen können, dal? Heinrich Klemper im selben Augenblick seine Kartei sorgfaltig überprüfte. Mrs. Brookes sollte ihren Mann nie mehr wiedersehen, nachdem er an diesem Morgen die Wohriung verlassen hatte. Tel Aviv, Dezember 1971. - Wieso? fragte General Brinkmann neugierig. Wenn ich auch nicht die leiseste Absicht habe, Ihre Kündigung anzunehmen, so interessiert mich doch der Grund dafür.