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JOHANN JAKOB ENGEL^
J, J. Engel an den Geheimen Kabinettsrat Karl Friedrich von Beyme^, Brief vom 13. März 1802
Hochwohlgeborner,
Höchstzuverehrender Herr Geheimer Kabinettsrat, Seit dem schönen Tage, wo ich so glücklich war, mich einige Stunden an Ew. Hochwohlgeboren Seite zu finden und Ihre Befehle wegen des einliegenden Aufsatzes zu erhalten, habe ich wieder so trübe leidensvolle Tage gezählt, daß ich mit dem besten Willen von der Weit nicht imstande war, mich der übernommenen Pflicht zu entledigen. Ich bin mit dem, was ich endlich zu Papier gebracht, nichts weniger als zufrieden; aber teils, um nicht noch länger dem Verdacht der Nachlässigkeit bloßzustehn, teils, weil ich es doch so bald nicht besser machen würde, wage ich's, Ew. Hoch-wohlgeboren den Aufsatz, so wie er da ist, zu überreichen.
Zu einer mehr ins Detail gehenden Ausführung des Plans wird es noch immer Zeit sein, wenn man erst der Billigung desselben im Ganzen gewiß ist. Doch erinnere ich sogleich, daß ich für mich, ohne Zuziehung und Mitwirkung mehrerer, schwerlich zustande kommen würde. Es erhellt aus dem vorläufigen Entwürfe selbst, daß zu dem bestimmten detaillierten Entwürfe manches erst vorzuarbeiten wäre; daß z. B. ein Katalog sämtlicher Lektionen, die hier gehalten werden, etwa von einem Manne wie Biester^; ein genaues Verzeichnis der vorrätigen und der fehlenden physikalischen Instrumente von dem Direktorium der Akademie der Wissenschaften; ein eben solches Verzeichnis der sämtlichen für die künftige Lehranstalt zu wünschenden besten Gelehrten Deutschlands von einem so kundigen Manne wie Nicolai^; eine Angabe der zu Auditorien schicklichen Säle von dem Königl. Oberhofbauamt teils erbeten, teils eingefordert werden müßten. Einen Biester und Nicolai würd' ich nun schon selbst bewegen, das Verlangte zu leisten; die Akademie und das Hofbauamt würden ohne höhere Veran-
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