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Claude Wenzler - Genealogie der französischen Könige und der königlichen Gemahlinnen [antikvár]

Genealogie der französischen Könige und der königlichen Gemahlinnen [antikvár]

Claude Wenzler

 
Die großen Dynastien Die Franken Die Geschichte der Franken beginnt mit der ab 258 einsetzenden Landnahme in Gallien. Zwar sind sie gefürchtete Kämpfer, doch bilden sie bis zum 4. Jahrhundert keine einheitliche politische Macht, da sie in verschiedenen Stammesgruppen leben. Zwei dieser Gruppen heben sich ganz besonders hervor: die Salfranken und die Rheinfranken. Die Salfranken sind der bedeutendere Stamm und siedeln im heutigen Belgien. Sie besitzen ein eigenes Recht, das « Lex Saliqua » (das salische Recht), das Frauen ausdrücklich...
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Die großen Dynastien Die Franken Die Geschichte der Franken beginnt mit der ab 258 einsetzenden Landnahme in Gallien. Zwar sind sie gefürchtete Kämpfer, doch bilden sie bis zum 4. Jahrhundert keine einheitliche politische Macht, da sie in verschiedenen Stammesgruppen leben. Zwei dieser Gruppen heben sich ganz besonders hervor: die Salfranken und die Rheinfranken. Die Salfranken sind der bedeutendere Stamm und siedeln im heutigen Belgien. Sie besitzen ein eigenes Recht, das « Lex Saliqua » (das salische Recht), das Frauen ausdrücklich als Thronerben ausschließt. Die zweite Gruppe der Franken siedelt im Raum Köln an den Ufern von Rhein und Mosel. Ab dem 8. Jahrhundert werden sie als „Ripuarier" bezeichnet. Die Eroberung Galliens durch die Franken beginnt zunächst unmerklich und auf zweierlei Weise. Von den Römern gefangen genommene Franken werden von Rom nach Gallien zur Landnahme geschickt und prägen das Land allmählich mit ihrer Kultur. Ab Ende des 3. Jahrhunderts rekrutieren die römischen Legionen auch fränkische Soldaten. Sie bilden zunächst nur Hilfstruppen, werden dann aber auch in die kämpfenden Truppen aufgenommen. Dadurch werden sie schnell mit den Regierungs- und Verwaltungsmethoden des Römischen Reiches vertraut. Einige steigen sogar in höhere Dienstgrade auf, wie zum Beispiel Merobald, der von Kaiser Valentinian 375 zum « Magister Peditum » (General) ernannt wird. Nach den Völkerwanderungen liegt das Römische Reich ab 406 in den letzten Zügen und die Franken nutzen diese Schwäche. Chlodio, Stammvater der Merowinger, erobert das nördliche Gallien bis zur Somme, nachdem er sich die Stadt Cambrai angeeignet hatte (gegen 430 -440). Die Rheinfranken nehmen ihrerseits das heutige Rheinland ein. Bis ins 5. Jahrhundert dringen die Franken nur langsam vor, doch beschleunigt sich ihre Landnahme mit Ghlodwig, der sämdiche gallischen Stämme unterwirft. Die Merowinger Die Dynastie der Merowinger geht auf Pharamund zurück, einen fränkischen Stammesfursten und Urahnen von Chlodwig (gestorben 428). Als Herrscherhaus beginnt sie mit Chlodio dem Langhaarigen, der sich nach der Eroberung von Nordgallien (gegen 430 - 440) in Cambrai zum Gaukönig ausrufen lässt. Ihm folgt Merowech, der zusammen mit dem römischen General Aerius die Hunnen auf den Katalaunischen Feldern (451) besiegt und dessen Name für die erste Dynastie französischer Könige übernommen wird. Doch die eigentliche Gründung der Dynastie wird Ghlodwig I., dem Sohn von Childerich I., zugeschrieben, der es versteht, als Heerkönig die verschiedenen fränkischen Stämme zu einen und unter seiner Herrschaft zu halten. Er ist aber auch politisch sehr geschickt: 496 lässt er sich auf Drängen seiner Frau Klotilde mit dreitausend Soldaten in Reims taufen. Damit ist er der erste katholisch getaufte Barbarenkönig, den die Kirche von nun an unterstützt und den die romanische Bevölkerung Galliens besser akzeptiert. Mit Chlodwig (482) werden die Merowinger von sal-fränkischen Kleinkönigen zu Herrschern über ganz Gallien, wo sie eine neue Zivilisation gründen, in die fränkische, germanische, römische, gallische und chrisüiche Merkmale einfließen. Ihre Hegemonie in

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Cím: Genealogie der französischen Könige und der königlichen Gemahlinnen [antikvár]
Szerző: Claude Wenzler
Kiadó: Editions Ouest-France
Kötés: Tűzött kötés
ISBN: 9782737331848
Méret: 190 mm x 260 mm
Claude Wenzler művei
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