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Genies? Gottfried Benn hat diesen umstrittenen Begriff einmal andeutungsweise umschrieben: »Die schöpferischen, die vulkanischen Gehirne, sagen wir: die Genialen: manche steigen hoch, manche ergreift die Stunde, manche werden Genies, viele bleiben unten, wie nie geschehen.« Hier geht es vor allem um jene, die hochstiegen, um die Berühmtesten der Weltgeschichte, die Großen aus Kunst, Literatur, Wissenschaft und Politik. Aber nicht ihre Ruhmestaten sollen beschrieben werden, sondern ihre großen und kleinen Sorgen, ihre alltäglichen Probleme und Ärgernisse, ihre Ängste und Eitelkeiten, ihre ganz privaten Seiten wie zum Beispiel, daß . . .
. . . auch Genies Ärger mit den Frauen hatten (oder sie schlicht ausgenutzt haben), wie etwa Paul Gauguin, Leo Tolstoj, Jean-Jacques Rousseau, Charles Dickens, Arthur Schopenhauer, Joseph Haydn . . .
. . . auch Genies zuviel gegessen haben und übergewichtig wurden wie Georg Friedrich Händel, Gustave Flaubert, Max Reger und vor allem Bismarck, der 245 Pfund auf die Waage brachte. Oder daß sie zuviel tranken, wie Goethe und viele andere. Oder dem Alkohol verfallen waren wie zum Beispiel Edgar Allan Poe, Gottfried Keller, E. T. A. Hoffmann und William Faulkner . . .
. . . auch Genies wie Mozart, Rembrandt, Marx und Balzac mit ihrem Geld nie ausgekommen sind, während wiederum andere es verstanden, Millionen zu machen, ganz besonders Shakespeare, Voltaire und Beaumarchais, der Autor der berühmten »Hochzeit des Figaro« . . .
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