Bővebb ismertető
Vorwort zur zweiten AuflageDie Gentechnologie hat sehr viele wichtige Impulse in die biologisch-medizinische Forschung eingebracht und wird dies mit Sicherheit weiterhin tun. Die dank der Gentechnologie gewonnenen präzisen Vorstellungen von molekularen Zusammenhängen bei Krankheiten werden es vermehrt ermöglichen, diese Krankheiten ganz gezielt zu heilen.Die Gen- beziehungsweise die Biotechnologie sind als Schlüsseltechnologien der Zukunft zu sehen. Die pharmazeutische Industrie benötigt die Gentechnologie zur Entwicklung und Produktion von qualitativ hochwertigen und nebenwirkungsfreieren Arzneimitteln. Sie benötigt aber auch die biotechnischen Pro-duküonsanlagen zur Herstellung dieser Arzneimittel.Für den Forschungsplatz Basel, der dank einer Konzentration von Spitzenlaboratorien an der Universität, an von der Industrie finanzierten Grundlagenforschungsinstituten und in der Industrie weltweit ein sehr hohes Ansehen geniesst, kann die Bedeutung der Gentechnologie kaum genug betont werden. Die Nobelpreise der Professoren Niels Jerne, George Köhler und Susumu Tonegawa und die renommierten Jeantet-Preise der Professoren Walter Gehring, Gottfried Schatz und Harald von Boehmer, die in jüngster Zeit für in Basel ausgeführte Forschungsarbeiten verliehen wurden, sprechen eine deutliche Sprache.Die überarbeitete, zweite Auflage der vorliegenden Broschüre zeigt den aktuellen Verlauf der Diskussion um die Gentechnologie sowie die rechtlichen und politischen Stossrichtungen in jenen Ländern auf, welche in grösserem Masse im Bereich der Gentechnologie aktiv sind. Diese Chronologie ist der Versuch, die politischen Rahmenbedingungen eines wissenschaftiichen Themas zu beleuchten. Sie richtet sich an alle, die sich heute über die Gentechnologie Gedanken machen und die Diskussion sachlich führen wollen.Basel, den 1. März 1990Dr. Andres F. LeuenbergerVizepräsident und Delegierter des Verwaltungsrates Stellvertretender Vorsitzender der Konzernleitung F. Hoffmann-La Roche AG