Bővebb ismertető
GEO
Das neue Bild der Erde Ein Magazin vom STERN
Verlag Gruner + Jahr AG Co, War-burgstraße 50, 2000 Hamburg 36. Redaktion: Warburgstraße 45, 2000 Hamburg 36. Postanschrift für Verlag und Redaktion: Postfach 30 20 40, 2000 Hamburg 36. Telefon: 4 1181. Telex: 02 11824. Telegrammadresse: geomagazin
HERAUSGEBER Henri Nannen
CHEFREDAKTEURE Rolf Glllhauseo, Rolf Winter
STELLV. CHEFREDAKTEUR
Max Sdieler (verantwortlich für den Inhalt)
MITARBEITER DIESES HEFTES Emanuel Edcardt, Holger Heuseier, Klaus Imbeds, Rainer Joedecke, Rainer Klofat, Franz Kraft, Wolfgang Schraps, Raghubir Singh, Wolfgang Stiens, Inge Stolze, Ross Terrill
LAYOUT
Franz Braun (Leitung), Dietmar Suchalla, Werner Wassmann
KORRESPONDENTEN Athen: Werner G. Rieder, Odos Kapodistriou 17, Tel. 6 81 24 30 Buenos Aires: Hero Buss, Casilla 79, Martinez, Pcia. de BuenosAires, Tel. 792-5092 Kairo: Hans-Peter Gerner, 17 a, Sharia Yehya Ibrahim, Tel. 81 12 92 London: Peter G. Wickman, 5 Latimer Road, Barnet, Herts, Tel. 4 49 99 46 Mailand: Hanns Hausmann-Unger, Via Lulli 24, Tel. 23 56 28 New York: Yvonne Luter, Heidi Neugebauer, 60 East 56th Street, N.Y., N.Y., Tel. 8 38-85 50 Paris: Lothar K. Wiedemann, 17, Avenue Matignon, Paris 8e, Tel. 2 56 13 78
Singapur: Dietrich Strasser, 14, Pasir Ris Way, Singapore 18, Tel. 49 12 82 Tel Aviv: Shabtai Tal, P.O.Box 20 151, Tel. 44 63 82
VERLAGSLEITER Peter Hess
ANZEIGENLEITER Rolf Grimm (verantwortlidi für Anzeigen)
VERTRIEBS LEITER Jochen Fröhling
HERSTELLER Bernd Zahn
Preis des Heftes: DM 8,— inkl. 5,50/0 MWSt. GEO darf nur mit Genehmigung des Verlages in Lesezirkeln geführt werden. Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 25. Oktober 1976. Deutsche Bank AG, 2000 Hamburg 1, Konto-Nr. 03/22 800. Postschedckonto: Hamburg 8480—20. Offset-Druck: Mohn-Druck, Reinhard Mohn oHG Gütersloh. Abonnement: Jahresabonnement DM 78,— frei Haus, Abonnementbestellung bei Gruner + Jahr AG Co, Postfach 111 629, 2000 Hamburg 11.
Lieber GEO-Leser,
hier ist nun also das „Kind vom STERN", das sehr stolz auf seinen Vater und für seine Starthilfe dankbar, aber dodi auch entschlossen ist, ihm nidit ähnlich zu sein. Mit einem Wort: GEO ist natürlidi kein „anderer STERN". GEO ist im wahren Sinne des Wortes neu.
Neu ist der Färb- und Druckaufwand dieses Magazins, der freilich kein preistreibender Snobismus, sondern unverzichtbar ist, weil anders das Atmosphärische, das in unseren Reportagen eine wesentliche Rolle spielt, nicht zu vermitteln wäre. Neu ist die Länge des Raumes im Heft, den wir unseren Autoren und Fotografen zur Verfügung stellen, damit sie ihre Berichte „auserzählen" können. Neu ist die Bemühung, Wissensdiaftler erlebnishafte Reportagen schreiben zu lassen — in diesem Heft berichten ein Harvard-Professor der Sinologie aus Peking und ein britischer Zoologe aus Indien —, und noch etwas ist in GEO anders als in anderen Magazinen: Der großartige Erzähler Rudolf Hagelstange wird Ihnen in diesem Magazin als Berichterstatter aus Polen begegnen und der exzellente Beobachter Wolfgang Koeppen als Autor einer GEO-Reportage aus Taiwan. Der — so lean Améry — „lyrische Reporter" Horst Krüger wird unser Mann in Portugal sein, der sensible Manfred Hausmann GEO-Vermittler seiner Erlebnisse in Spitz-
bergen, Ernst Schnabel über Begegnungen mit Hurrikanen und Taifunen schreiben, Klaus Harppredit über den US-Staat Vermont, Rudolf Braunburg, hauptberuflich Kapitän einer DC-10, sonst aber passionierter Erzähler, über Masuren. Einer aus der Garde der Literaten braucht keinen Jet und keine Ferne, um an den Ort seiner Reportage zu kommen: Max von der Grün fährt auf einem Mofa am Ufer der Ruhr entlang, um von einem Fluß, seiner Landschaft und seinen Menschen zu berichten.
Neu ist aber vor allem die, sozusagen, Philosophie dieses Magazins: Wir wollen, daß dem GEO-Leser die Welt gehört. Wir wollen, daß besser als eine GEO-Reportage nur noch Ihre Anwesenheit auf dem Stück Erde ist, von dem wir berichten. Wir wollen, daß sich der GEO-Leser durch das Betrachten unserer Farbfotos und durch das Lesen unserer Reportagen auf unterhahsame Weise solides Wissen aneignet. Und, sdiließlith, wir wollen in einer Zeit, die voll von rassistischen, ideologischen und nationalistischen Verkrampfungen ist, Sympathie für das Fremde wedcen.
Auf der Suche nach dem Fremden bleiben GEO-Re-porter nicht auf den Hauptstraßen dieser Welt. Raghubir Singh, zum Beispiel, suchte es auf den entlegenen Andamanen-Inseln. Seine Story der vom Aussterben bedrohten Negritos macht deutlich, was eigentlich ge-
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