Bővebb ismertető
Neues aus der GEO-Redaktion: drei Auszeichnungen für GEO-Reportagen, eine neue GEO-Reihe und ein neuer Chefredakteur. Die World Press Photo, eine Stiftung, die jáhrlich die besten Pressefotos kürt, hat jetzt für 1986 gleich zwei GEO-Stücke honoriert. In der Kategorie „Daily Life Series" bekam die GEO-Reportage über den Pfarrer von Le Charablac - eine Gemeinschaftsproduktion mit GEO-France - den ersten Preis. Und unsere Stadtreportage Rotterdam war die Nummer eins in der Kategorie „ Arts Series". Sehr stolz macht uns die dritte Ehrung: James Nachtwey erhielt für seine GEO-Reportage über den 1. Preis Kategorie Kunst: Emilé Luider für seine Rotterdam-Reportage in GEO Nr. 2/1986 1. Preis Kategorie Alltag: Jean EricPasquierfür seine Landpfarrer-Reportage in GEO Nr. 5/1986 RobertCapa-Preis: James Nachtwey für seine Tamilen-Reportage in GEO Nr. 7/1986 Kampf der Tamilén im Norden Sri Lankas gegen ihre Landsleute aus dem Süden den Robert-Capa-Preis. Nachtwey war im Auftrag von GEO dort. GEO-Leser erinnern sich vielleicht, daB wir lange Zeit befürchteten, Nachtwey würde von diesem Auftrag nicht mehr zurückkehren. Der Preis trágt den Namen des legendáren Kriegs-Fotografen Capa, der mit Fotos gegen den Krieg demonstrierte und 1954 in Vietman sein Leben lieB. Die Aufmacherfotos der drei preisgekrönten GEO-Reportagen sehen Sie links untén. Zeitgleich mit diesem Heft hángt an den Zeitschriftenkiosken die erste Ausgabe einer neuen GEO-Reihe: GEO-Wissen. Unser Bemühen, Wissen verstándlich zu vermitteln, ist GEO-Lesera nicht neu. Ein Drittel unserer Abonnenten schátzt diese Zeitschrift, weil „man sich hier Wissen auf unterhaltsame Art aneignen kann". Dazu möchten wir Weiteres beitragen - in neuer Form. 1982/83 erschienen GEO-Specials zu Sachgebieten (Wetter, Weltraum, Bedrohte Tiere, Fotografie). Immer wieder habén uns Leser gefragt, wann wir áhnliche Themen als Sonderpublikationen wieder aufgreifen. Ab heute, vorerst halbjáhrlich, erscheint nun GEOWissen, zwar in anderer Farbe (rot), aber in gleicher Quaiitát wie die blauen Sach-Specials. Das erste Heft befafit sich mit einem zentralen Thema der Wissenschaft: dem Gehirn, den Gefühlen und Gedanken. Warum das? „Die Hirnforschung steht vor einer Revolution. Sie wartet gleichsam auf ihren Newton, Einstein oder Darwin . . . Die Neurobiologie ist dabei, die Molekulargenetik als das ,heiBeste' Gebiet der Naturwissenschaften abzulösen." Das schreibt Günter Haaf in seinem Editorial zum neuen GEO-Wissen. Haaf ist der verantwortliche Redakteur dieser Reihe. Lesern der „Zeit" wird er bekannt sein: Neun Jahre leitete er für die Wochenzeitung das Wissenschaftsressort. Mit dem Thema „Gehirn, Gefühle, Gedanken" stellt er nun das erste GEOWissen vor. Ein Heft, das ebenso informatív wie attraktív, gleichermaBen unterhaltend wie umfassend ist. Der Preis 13,50 Mark, wie für alle GEOSpecials. Zu habén ab 25. Mai. Wenn Sie alsó am Kiosk einen rőten GEO-Titel mit rátselvollem, aufgeklebtem Spiegel sehen, sollten Sie mit dem Kopf nicken - dann erkennen Sie, je nach Neigungswinkel, die erste Holographie-Aufnahme einer lebenden Person auf einem Zeitschriften-Titelbild. GEO-Wissen kommt, ich gehe (als Gescháftsführer zum Spiegel-Verlag). Ab 1. Juli wird sich an dieser Stelle mein Stellvertreter Hermann Schreiber als Nachfolger zu Wort melden. Ein letztes Mai und diesmal mit dankbaren GrüBen Ihr Adolf Theobald