Bővebb ismertető
UX ^i, Rolf Gillhausen, der Erfinder von GEO, schrieb im Október 1976 an dieser Stelle: „Wir wollen, daB dem GEO-Leser die Welt gehört." Es war die erste Ausgabe von GEO, und heute feiern wir das Zehnjáhrige. Kürzlich fragte ich „Gill", was denn damals sein Rezept für GEO war: „Das war ganz einfach: Man nehme die besten Texte und Fotos." Nur: So einfach ist das nicht. Es reicht nicht, Qualitát zu bekommen, man muB sie auch erkennen. Das ist der GEORedaktion offenbar gelungen. Über 500 000 pro Monat verkaufte Exemplare sind wohl ein Beleg. Zehn Jahre GEO geben uns Gelegenheit, unseren Lesem Dankeschön zu sagen. Dank für Vertrauen und Treue. Und für Ermutigung. Sie drückt sich unmittelbar aus in den Themen, die GEO seit der ersten Ausgabe veröffentlicht hat. 789 sind es mittlerweile geworden, und wer sie von A-Z auflistet, hált ein Kompendium unserer Zeit in Hánden. Den Dank an die Leser wollen wir nicht mit leeren Hánden abstatten: Dieser Ausgabe liegt ein komplettes GEO-Themenregister bei. Jedes in den ersten zehn Jahren in GEO erschienene Thema ist nach Stichworten alphabetisch aufgelistet. Gibt es ein passenderes Geschenk? In dieser Liste ein wenig spazierenzugehen, verrát Ihnen mehr über GEO als noch so schöne Worte. Wir sind manchmal selber überrascht, worüber GEO inzwischen schon berichtet hat. Da ist erst einmal unser Engagement in Expeditionen. Unentdecktes wurde gefunden, schon Entdecktes nachempftinden. Ob Fotos von den Tafelbergen in Venezuela oder die Entdeckung neuer Tierarten am Boden des Pazifik - GEO war dabei, war oft Initiator. Spurensuche auf den Reiserouten von Humboldt, Heinrich Barth, Luther, Goethe - GEO organisierte und finanzierte sie. Ein unverzichtbares Gütezeichen von GEO ist seine Kompetenz, seine Autoritát in naturwissenschaftlichen Fragen. GEO veröffentlichte die erste Reportage eines Deutschen von Bord eines Space Shuttle, Autor: der Astronaut Ulf Merbold. Und GEO veröffentlichte die letzte wissenschaftliche Arbeit der Gorillaforscherin Dian Fossey, die ermordet wurde. Archáometrie und Bionik, das Bundeskanzleramt und die Bibliothek in Wolfenbüttel - das alles gehört zum neuen Bild der Erde, wie es in GEO beschrieben wird. Kenntnis alléin reicht da nicht aus. Ebenso wichtig ist das Engagement. Diese Zeitschrift hat das oft bewiesen: GEO kámpft für bedrohte Tiere, Pflanzen, Menschen. GEO war die erste Zeitschrift, die Ökologie zum festen Bestandteil ihres Programms machte. Hoimar v. Ditfurth, Horst Stern, Wilhelm Bittorf, Autoren der ersten Stunde, beweisen das. Stolz sind Redakteure auch, wenn sie Premieren feiern können. Die Unterwasserfotos von der gesunkenen „Titanic" brachte GEO exklusiv in Európa, und wie es im Elysée-Palast hinter der Gloire aussieht, war so auch nur bei uns zu sehen. Vom Kampf der TamiIn zehnjáhriger Arbeit entstanden: die GEO-Familie.Monatlichdas»Grüne«,alle zwei Monate das »Blaue«, jáhrlich der GEO-Kalender. Inzwischen wurden zwölf Bücher von GEO gedruckt. Zum Geburtstag ein Geschenk an unsere Leser: das Themenregister 1976-1986 len gegen ihre eigenen Landsleute im Norden Sri Lankas konnten sich nur GEO-Leser ein vor Ort gewonnenes Bild machen. GEO liebt Farbe. Aber wir scheuen uns auch nicht, auf Farbe zu verzichten, wenn die Wirkung von Fotos dadurch erhöht wird. Ein Beispiel in dieser Ausgabe: das Thema Hunger in Afrika. Gedruckt werden diese Fotos übrigens mit zusátzlichem Grau, denn nur so kann Schwarz wirklich in allén Nuancen wiedergegeben werden. Aus zehnjáhriger Arbeit ist eine GEO-Familie geworden. „Blaue" wurden neben dem „Grünen" herausgegeben, die GEOSpecials erscheinen mittlerweile regelmáBig alle zwei Monate. Unser jáhrlicher Kalender ist zu einer Sammler-Raritát geworden (für 1987 habén wir übrigens das Thema „Expeditionen mit Uwe George" gewáhlt). Bislang sind elf reich bebilderte Bücher erschienen. Zur diesjáhrigen Frankfurter Buchmesse prásentieren wir ein Buch über die ErschlieBung Nordamerikas. Die beiden Autoren bedürfen keiner Vorstellung: Klaus Harpprecht und Thomas Höpker (mehr darüber auf den Seiten 186/187). Und Fernseher kennen unsere GEO-Film-Reihe „Querschnitte" im ZDF, Wissenschaft kompetent und verstándlich. DaB wir uns mit zehn Jahren noch sehr jung fühlen, sei immerhin angemerkt. Die GEO-Familie ist durchaus vermehrungsfreudig. Ein biBchen schwanger sind wir schon. Herzlich Ihr Adolf Theobald