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Geographie der Erde [antikvár]

Geographie der Erde [antikvár]

 
Randlage im Kosmos Unser Sonnensystem im Gesamtzusammenhang des Universums Unsere Vorfahren beobachteten den Himmel schon lange vor Erfindung des Femrohrs. Vor- und frühgeschichtliche Bauten - von rohen Steinkreisen wie Stonehenge in England bis zu den genau ausgerichteten großen Pyramiden der Ägypter - belegen, daß bereits sehr früh die ersten Astronomen mit einfachen Mitteln die Bewegung von Sonne und Mond verfolgten. Sie konnten vor allem die Erscheinungen vorhersagen, die mit der Bewegung der Erde um die Sonne zusammenhängen, z....
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Randlage im Kosmos Unser Sonnensystem im Gesamtzusammenhang des Universums Unsere Vorfahren beobachteten den Himmel schon lange vor Erfindung des Femrohrs. Vor- und frühgeschichtliche Bauten - von rohen Steinkreisen wie Stonehenge in England bis zu den genau ausgerichteten großen Pyramiden der Ägypter - belegen, daß bereits sehr früh die ersten Astronomen mit einfachen Mitteln die Bewegung von Sonne und Mond verfolgten. Sie konnten vor allem die Erscheinungen vorhersagen, die mit der Bewegung der Erde um die Sonne zusammenhängen, z. B. den Beginn der Jahreszeiten, die Sichtbarkeit der Sterne im Jahreslauf oder die Verfinste-loingen von Sonne und Mond. Die ältesten bekannten astronomischen Einrichtungen stammen aus der Zeit, als einige Gruppen von Menschen von der nomadischen Lebensweise zu einer ortsansässigen bäuerlichen Kultur übergingen. So errichteten die Bewohner Nordwest-Europas vor 5000 Jahren riesige Steinkreise - vermutlich, um den Sonnen- und Mondlauf, die Jahreszeiten und den Beginn von Saat oder Ernte festzulegen. Das bekannteste Beispiel ist der Steinkreis von Stonehenge in England, wo die Sonne zur Zeit der Sommersonnenwende genau in Richtung des sogenannten Heelsteins aufgeht. Auch die alten Ägypter benutzten den Sternenlauf als Kalender. Schriftliche Überlieferungen zeigen, daß sie das erste Auftauchen des Sirius, des hellsten Sterns, vor Sonnenaufgang heranzogen, um den Zeitpunkt der Nilüberflutung zu bestimmen. Das älteste Weltbild war das geozentrische Modell der alten Griechen mit der Erde im Zentrum. Die Erde stellten sie sich als runde Schei be, später sogar schon als Kugel vor. Um sie bewegte sich alles. Fünf Planeten sollten um die Erde kreisen: Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Aber auch Sonne und Mond galten als Planeten. Die Sterne waren an der äußersten Sphäre »befestigt«. Das neue heliozentrische Weltbild Das geozentrische Weltbild hatte bis tief in das 17. Jahrhundert Gültigkeit. Es beruhte auf einer dauernden Überlieferung der antiken Schriften Erst Nicolaus Copernicus, Domherr zu Frauenburg, stellte es ernsthaft in Frage. Er zeigte, daß nicht die Erde in der Mitte des Universums steht. Sie sei vielmehr nur ein Planet unter fünf anderen Planeten, die sich alle um die Sonne drehen. Die Erfindung des Fernrohrs um 1600 beschleunigte das Ende des geozentrischen Systems. Der italienische Astronom Galileo Galilei entdeckte mit seinem kleinen Instrument die vier hellsten Jupitermonde und deren Bewegung um diesen Planeten. Er fand damit die erste Bestätigung dafür, daß nicht alle Himmelskörper um die Erde laufen. So vertrat auch Galilei in seinen Schriften das neue heliozentrische Weltbild mit der Sonne im Mittelpunkt. Trotz des Widerstandes der Kirche setzte sich das heliozentrische Weltbild rasch durch. Konnte es doch viele Probleme wesentlich besser lösen. Immer größere Teleskope zeigten außerdem, wie vielfältig das Universum aufgebaut ist. Auf den Planeten wurden Einzelheiten erkennbar. Die Milchstraße löste sich in Millionen einzelner Ster- Die Himmelssphäre O Die Sterne scheinen an einer riesigen Sphäre um uns herum angebracht zu sein. Als Folge der täglichen Drehung der Erde um ihre Achse laufen sie scheinbar in entgegengesetzter Richtung um uns herum. An der Himmelssphäre stehen aber zwei Punkte fest, der nördliche und südliche Himmelspol. Sie liegen genau über dem Nord- und Südpol der Erde. Unser Sonnenjahr O Die Sonne durchläuft in einem Jahr die Ekliptik (scheinbare Bahn der Sonne am Himmel, die der tatsächlichen Bahn der Erde um die Sonne entspricht). Der Erdäquator ist um 23,5 ° gegen die Ebene der Bahn um die Sonne geneigt. So steht die Sonne einmal nördlich, dann wieder südlich des Äquators. Am 21. 6., dem Sommeranfang, ist die Nordhalbkugel der Erde der Sonne zugeneigt. Am 22.12. dagegen ist die Nordhalbkugel von der Sonne abgewandt. Der Winter beginnt. Auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt. Dazwischen, am 21. 3. und 23.9., ist Frühlings- bzw. Herbstanfang. Überall auf der Erde ist der Tag dann so lang wie die Nacht. Bootes Scheinbare Bahn der Sonne Unsere Sternbilder haben eine willkürliche Form Von fast allen Punkten der Erde aus kann man im Jahreslauf nur einen Teil des Himmels beobachten, wobei die Sterne in Polnähe zu jeder Jahreszeit zu sehen sind. Den ganzen Himmel lernt nur ein Betrachter am Äquator nach und nach kennen.

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Cím: Geographie der Erde [antikvár]
Kiadó: Serges Medien GmbH
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
Méret: 230 mm x 320 mm
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