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Georg Emanuel Opiz - Ein Zeichner der Leipziger Messe [antikvár]

 
EIN FARBENFROHER BERICHT AUS ALTEN MESSETAGEN IN ZWÖLF BILDERN MIT EINER EINFÜHRUNG VON WERNER STARKE Georg Emanuel Opiz, seines Zeichens vor allem Kupferstecher, Zeichner und Aquarellist, ist nicht der erste oder einzige, jedoch einer der liebenswürdigsten und volkstümlichsten Schilderer der Leipziger Messe. 1775 in Prag geboren, in Dresden ausgebildet, beginnt er seit 1805 in Wien das Volks- und Straßenleben zu zeichnen. 1814 hat er Gelegenheit, in Paris seine Eindrücke zu erweitern, seine Kunst zu verfeinern. Drei Jahre...
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EIN FARBENFROHER BERICHT AUS ALTEN MESSETAGEN IN ZWÖLF BILDERN MIT EINER EINFÜHRUNG VON WERNER STARKE Georg Emanuel Opiz, seines Zeichens vor allem Kupferstecher, Zeichner und Aquarellist, ist nicht der erste oder einzige, jedoch einer der liebenswürdigsten und volkstümlichsten Schilderer der Leipziger Messe. 1775 in Prag geboren, in Dresden ausgebildet, beginnt er seit 1805 in Wien das Volks- und Straßenleben zu zeichnen. 1814 hat er Gelegenheit, in Paris seine Eindrücke zu erweitern, seine Kunst zu verfeinern. Drei Jahre später gibt Opiz als erste Ausbeute dieser Reise vier kolorierte Blätter heraus, die unter dem Titel „Tableau de Paris" in Leipzig erscheinen. In der Messestadt ist Opiz seit 1820 heimisch. Auch hier wird ihm das Alltags- leben des Volkes, nun aber vorzüglich im Zusammenhang mit dem einmaligen Erlebnis der Messe zum unerschöpflichen Quell seines Schaffens. Was Opiz aus- zeichnet, ist seine Liebe zur arbeitenden Bevölkerung, mit der er fühlt, die ihn immer beschäftigt. Ob er uns die Straßenhändler oder Markthelfer, die Bürger auf der Promenade oder in den Kaffeegärten vors Auge rückt, er tut es stets mit behutsamer Liebe zum Menschen und zugleich mit dem sicheren Blick für das Drastische oder Komische einer Situation — eine Fähigkeit, die ihn als geborenen Sittenschilderer ausweist. Mit einer Bildfolge der Leipziger Unruhen von 1830 erhebt sich der Künstler zum politischen Chronisten der Zeit. Auch seine „Natio- naltrachten der Deutschen", seine Uniformblätter und Volkstypen lassen neben der volkskundlichen Aussage die gesellschaftskritische Einstellung spüren. 1825 erscheinen Opiz' berühmt gewordene „Meßszenen". In trefflicher und gereifter Darstellung vermitteln uns die farbenfrohen Blätter ein Bild der Leip- ziger Warenmesse zur Zeit ihrer letzten großen Entfaltung.

Termékadatok

Cím: Georg Emanuel Opiz - Ein Zeichner der Leipziger Messe [antikvár]
Kiadó: Leipziger Messeamt
Kötés: Papírmappa
Méret: 210 mm x 290 mm
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