Bővebb ismertető
VorbemerkungIn Deutschland, schrieb 1871 der amerikanische Philosoph Ch. S. Peirce, ist Berkeley wenig bekannt und wird weitgehend mißverstanden. Wenn sich die Wertschätzung eines Philosophen an der Zahl der Publikationen über ihn ablesen läßt, dann ist Berkeley aus deutscher Sicht nach wie vor ein kaum beachtenswerter Klassiker. Die einzige Monographie George Berkeley Leben und, Lehre von R. Metz stammt aus dem Jahre 1925 (Nachdruck 1968). Die in der Tat hochverdienstliche Edition der Schriften über die Grundlagen der Mathematik und Physik (1969) erscheint unter den obwaltenden Umständen als Gipfelleistung deutscher Berkeley-Forschung.Ganz anders ist die Situation in den angelsächsischen Ländern, wo Berkeley seit langem regelmäßig und mit kaum geringerer Intensität als Hume diskutiert wird. Die Forderung, von Peirce erhoben, der irische Bischof sollte einen sehr viel bedeutenderen Platz in der Philosophiegeschichte einnehmen, als man ihm gewöhnlich einräumt, kann dort als erfüllt gelten.Eine Darstellung auf knappem Raum wie die vorliegende kann naturgemäß nicht das ehrgeizige Ziel verfolgen, Versäumtes nachzuholen. Das Buch hat seinen Zweck erfüllt, wenn es ihm gelingt, Berkeley Leser zu gewinnen, - Leser, die in der Philosophie das suchen, was für das Werk des Iren in so besonderem Maße kennzeichnend ist: prüfbare, mit Bestimmtheit vorgetragene Gedanken, lebendige Argumente.Frankfurt am MainArend Kulenkampff