Bővebb ismertető
Auf der flachen Ebene, in sternloser, wie Tinte trüber Nacht, wanderte ein einsamer Mann die gerade, gepflasterte Landstraße entlang, die zehn Kilometer mitten durch die Rübenfelder von Marchiennes nach Montsou führte. Er konnte nicht einmal den schwarzen Boden vor sich sehen, er spürte nur, da der eisige Märzwind wie über ein Meer in gewaltigen Böen wehte, die unendliche Weite des Horizonts.
Er war gegen zwei Uhr aus Marchiennes aufgebrochen und zog mit langen Schritten dahin, bebend vor Kälte in seiner Manchesterhose und dünnen Baumwolljacke. Ein kleines Bündel, in ein kariertes Taschentuch geknüpft, belästigte ihn dauernd — er preßte es bald mit dem linken, bald mit dem rechten Ellbogen an sich, damit er seine wundgefrorenen Hände, beide zugleich, in die Taschen versenken konnte. Nur ein Gedanke erfüllte diesen Arbeiter ohne Arbeit und ohne Obdach: die Hoffnung auf ein Nachlassen der Kälte nach Sonnenaufgang.
Als er nach einstündigem Marsch etwa zwei Kilometer vor Montsou war, erblickte er links von der Straße, gleichsam im freien Räume aufgehängt, drei rote Feuer: brennende Kohlenbecken. Nach kurzem, verängstigtem Zögern spürte er das schmerzhafte Verlangen, sich die Hände zu wärmen, imd bog links ab.
Ein Hohlweg schnitt in die Straße ein. Alles verschwand. Rechts erhob sich eine grobe Bretterwand, die ein Bahngeleise abschloß, links eine Grasböschung, überragt von den unklaren Umrissen eines Dorfes mit niedrigen, gleichartigen Dächern. Er ging noch ungefähr zweihundert Schritte. Plötzlich, nach einer schar-