Bővebb ismertető
VORWORTMusik gilt dem Verfasser nicht als tönend bewegte Form", sondern als tönender Ausdruck eines geistigen Leitbildes. Eine deutsche Musikgescbichte hat sich somit zu bescháftigen mit der Frage, in welcher Weise die deutsche Tonübung im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende das geistige Leit* bild der deutschen Volkheit verwirklicht hat. Es muB alsó der Versuch gemacht werden, nicht nur die Form, sondern vor allém auch den Inhalt musikalischer Schöpfungen darzu* stellen.Die Auffassung, man köane über den Inhalt eines musikalií schen Werkes nichts aussagen, muB zurückgewiesen werden. Bestünde sie zu Recht, so wáre die Musik als bloBes Formen* spiel ohne Inhalt und Haltung abzulehnen. Freilich, vorerst ist es noch schwer, wirkliche Gehaltsbestimmungen der Musik zu geben (abgesehen von der reinen Programm*Musik), weil man sich über die Grundfragen nicht rechtzeitig zu einigen verstand. Ist man sich erst einmal darüber klar, daB eine mm sikalische Schöpfung gleich ob ein schlichtes Volkslied oder eine vielschichtige Sinfonie nur deshalb (meist unbewuBt) als Kunstwerk anerkannt wird, weil sie gestalteter Ausdruck eines geistigen Inhalts ist, so vermag man auch über diesen In* halt Zureichendes auszusagen. Die Mittel dazu liefern uns die neuzeitliche Ausdruckskunde und Rassenkunde. Wáhrend nun der Verfasser das Ausdruckskundliche dort, wo es um einzelne Werke geht, mit gebotener Behutsamkeit eingearbeitet hat, wurde im geschichtlichen Ablauf gröBter Nachdruck auf das rassische Grundwesen der deutschen Ton* übung gelegt. Die Bescháftigung mit rassenkundlichen Fra< gen ist diese persönliche Bemerkung mag gestattet sein