Bővebb ismertető
Einleitung
Mit der vorliegenden Geschichte der Evangelischen Frauenhilfe in Bildern wird der Versuch gemacht, ins Bild zu setzen über Anfánge und Entwicklung, Wollen und Werden der gröBten Frauenvereinigung in der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Der Bildband ist in sich abgeschlossen, ist aber auch zu sehen als Ergánzung zu der bereits erschienenen Geschichte der Evangelischen Frauenhilfe in Quel-len. Verweise auf den Quellenband sind mit [ű . .] und der entsprechenden Seitenzahl gekennzeichnet.
In den Quellen ist die Laienbewegung Frauenhilfe dargestellt von ihrer Vorgeschichte bis zur Gegenwart aus schwer zuganglichen zeitgenössischen Veröffent-lichungen, aus bisher nicht veröffentlichten Aktén und einzelnen Schreiben, aus Flugbláttern, Program-men, Aufrufen etc.
lm vorliegenden Bildband werden einige Quellen im Faksimile gezeigt. Vor allém aber werden zeitgenös-sische Bilder und Lichtbilder wiedergegeben. Voll-standigkeit konnte in dem Bildband so wenig erstrebt werden wie in dem Quellenband.
AnlaB für die Darstellung der Geschichte der Evange-lichen Frauenhilfe in Quellen und Bildern ist das 75jáhrige Bestehen der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland am 14. Márz 1976. Die Geschichte eines Landesverbandes der Frauenhilfe ist im Rahmen der Geschichte des Gesamtverbandes zu sehen, — wie die Geschichte der Frauenhilfe in Deutschland von ihren Anfángen bis 1933 zu sehen ist als ein Teil der Geschichte des Evangelisch-Kirchlichen Hilfsvereins.
Andererseits wird, wie aus dem AnlalS verstándlich, der Darstellung von Geschehnissen im Bereich der Evangelischen Kirche und Frauenhilfe im Rheinland ein grölSerer Raum gegeben.
lm geschichtlichen Überblick wird deutlich: Der Kirche und so auch der Frauenhilfe ist keine für alle Zeit gültige Form ihres Lebens gegeben. Geschichtliche Ereignisse wirken sich hemmend oder fördernd auch in der Kirche aus. Die Gestalt der Kirche und so auch der Frauenhilfe wird mit bestimmt von den Nöten und Aufgaben der Zeit. Der Kirche und so auch der Frauenhilfe ist es verwehrt, sich dem Zeitgeist anzu-passen, denn sie kann nur leben in standiger Erneu-erung. Wenn die Kirche und so auch die Frauenhilfe die Gaben ihres Herrn ernstnimmt und nützt, dann wird sie diese Gaben nicht überbieten wollen durch zeitlose Ordnungen. Dann nimmt die Kirche und so auch die Frauenhilfe die jeweiligen Möglichkeiten, Gefahren und Aufgaben ernst und prüft, ob ihre Ordnungen und die Wege ihrer Arbeit alléin dem ihr gegebenen Auftrag dienen: dali das Evangélium von Jesus Christus in der Welt verkündigt und gelebt wird.
In der NS-Zeit wird behauptet: Die Frauenhilfe stammt aus dem individualistischen Zeitalter, sie ist so schnell wie nur möglich zu überwindende Vereins-meierei. Es wird geantwortet: Durch die Frauenhilfe hat die Frau weithin Heimat gefunden in der Kirche. Darum gibt es Landeskirchen, deren eigenster Kern die Frauenhilfe ist. Aber es wird zugleich gesagt: Wenn solche kritischen Stimmen laut werden, dann soll die Frauenhilfe ernsthaft prüfen, ob sie wirklich