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Walter Baumgartner: Geschichte der israelitischen Religion Basler Vorträge Notiert von Dezső Karasszon
Prof. dr. Walter Baumgartner
(1887-1970) hat zuerst Assyrologie, dann Theologie studiert. Als Professor für das Alte Testament in Basel hat er das Studium der semitischen Sprachen intensiv weitergeführt. Mit gutem Grund wurde ihm die Textbetreuung des Buches Daniel in der Biblia Hebraica anvertraut. Ludwig Köhler, Verfasser des ,, Lexikon in Veteris Testamentri Libros " schreibt, dass der aramäische Teil des Lexikons, bearbeitet von W. Baumgartner, „ ein von mir nicht erreichtes Vorbild der Sorgfalt, Genauigkeit und Vollständigkeit ist. " Sein letztes großes Werk war die Neubearbeitung desselben Lexikons; wegen seines Todes konnte er allerdings nur zwei Drittel des Ganzen fertig stellen. Walter Baumgartner hat auf dem Gebiet der ugaritischen Literatur und der Danielforschung Bleibendes geleistet.
Prof. dr. Dezső Karasszon
ist im Jahre 1924 in Budapest (Ungarn) geboren. Nach seinem Theologiestudium in Sárospatak fährt der junge Vikar nach Basel, wo er an der Theologischen Fakultät in 1949-1950 drei Semester verbringt und seine Kenntnisse am Fachgebiet des Alten Testaments und der semitischen Philologie bei Professor W. Baumgartner vertieft. Als Landpfarrer wird er im Jahre 1959 Mitglied des Komitees der neuen ungarischen Bibelübersetzung. Im Jahre 1977 wird er zum Professor für Altes Testament an der Debrecener Reformierten Theologischen Akademie ernannt, wo er bis 1999 arbeitet. Der Schwerpunkt seiner Forschungen liegt in den Psalmen und den Propheten. Dezső Karasszon ist der Verfasser von zahlreichen ungarischen Kommentaren und Aufsätzen auf diesem Gebiet.