Bővebb ismertető
VorwortMit der Veröffentlichung des 36. Bandes der Reihe Studio Hungarica geht ein über dreißig Jahre lang gehegter Plan in Erfüllung. Bei den Vorarbeiten zu den Beiträgen über ungarische Philosophen für das vierbändige Werk Encyclopaedia Filosofica (Bde. 1-4. Venezia 1957-1958) entstand der Gedanke, angesichts der mangelhaften Kenntnis der ungarischen Philosophie in der deutschen Fachliteratur eine umfassende deutschsprachige Darstellung der ungarischen Philosophiegeschichte zu publizieren. Seither arbeitete ich - wenngleich mit Unterbrechungen -an diesem Thema und habe auch einige Ergebnisse veröffentlicht, so Lukács war anders (Meisenheim 1973), Die marxistische Philosophie und Soziologie in Ungarn (Stuttgart 1976) und eine Die vergessene Renaissance. Das ungarische philosophische Denken in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts betitelte Arbeit über die nichtmarxistische Philosophie Ungarns in ungarischer Sprache (Az elfelejtett reneszánsz. A magyar filozófiai gondolkodás századunk első felében. Bem 1981). Während dieser Jahrzehnte haben mir zahlreiche Personen und Institutionen auf verschiedenste Art und Weise geholfen - durch Anregungen, beim Materialsammehi und Korrigieren oder bei der Beschaffung von Büchern oder Kopien aus dem damals noch kommunistischen Ungarn. Das vorliegende Buch ist also ein Gemeinschaftswerk, in dem ich die Federführung übernahm. Namentlich könnte ich hier die vielen - lebenden und verstorbenen - Mitarbeiter allein aus Umfangsgründen nicht aufzählen. Ihnen allen gilt mein aufrichtiger Dank, vor allem aber dem Ungarischen Institut München, das die Drucklegung ermöglichte.Tibor HanakWien, im Frühjahr 1990