Bővebb ismertető
EINFÜHRUNG
Historiker über die Ursachen der Großen Französischen Revolution
Auf einer gewissen Stufe ihrer Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte der Gesellschaft in Widerspruch mit den vorhandenen Produktionsverhältnissen .Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein Eine Gesellschaftsformation geht nie unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue höhere Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind. Daher stellt sich die Menschheit immer nur Auf-aaben, die sie lösen kann .
yuueu, U.lc Oi.c ««e«, KARL MARX,
Zur Kritik der politischen Ökonomie
Damit eine Revolution ausbricht, müssen die unteren Klassen an einem furchtbaren Unbehagen oder unter großer Unterdrückung leiden. Aber sie müssen auch ein Mindestmaß von Stärke und folglich von Hoffnung haben.
JEAN JAURES,
Histoire Socialiste de la Révolution Française
Die Französische Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts ist eine geschichtliche Tatsache von welthistorischer Bedeutung. Daran zweifelt kein Historiker, und niemand, der jene Epoche charakterisiert, kann diese Tatsache umgehen. Freilich können Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten über eine Reihe von grundsätzlichen Problemen bei der Darstellung dieser historischen Tatsache entstehen: hinsichtlich des Datums des Ereignisses, mit dem man die Französische Revolution beginnen läßt, anläßlich der Frage, ob es sich um eine oder mehrere Revolutionen handelt, welcher Art diese Revolution oder diese Revolutionen waren, und wann man das Ende der Revolution anzusetzen hat. Aber diese und andere Streitfragen und Zweifel können die prinzipielle Übereinstimmung aller Historiker in der Hauptfrage nicht erschüttern: daß die Französische Revolution für den Prozeß des historischen Geschehens ein Ereignis von großer Tragweite war.
Jeder Historiker (wir sprechen hier von Historikern von Rang, die eine eigene Sicht der Geschichte besitzen) sieht jedoch dieses Ereignis auf seine Art, zeigt und erklärt es auf seine Weise. So birgt die einmütig akzeptierte allerallgemeinste These, daß