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Der geheimnisvolle FriedhofAm Rande des ostösterreichischen Städtchens G. liegt ein , geheimnisvoller, kaum vierzig Ar großer Friedhof, letzte Ruhestätte vorwiegend für Arme, deren Gräber meist gar nicht oder bestenfalls mit Grabsteinfragmenten gekennzeichnet sind, die jedoch inzwischen alle an den falschen Stellen stehen. Dieser Friedhof wurde dennoch berühmt, und zwar durch die sonderbaren knolligen Gewächse, bläulichgrüne und weißliche Gebilde, die sich gespenstisch über dem Boden erhoben und zum Teil bis zwei Meter hoch wurden. Andere solche pilzförmigen Gewächse wurden nur einen halben Meter hoch oder blieben noch kleiner, aber alle waren bizarr wie sonst nichts mehr in der Natur, nicht einmal Korallen. Nachdem sich einige dieser kleinen Exemplare über dem grasbewachsenen, matschigen Boden gezeigt hatten, machte der Friedhofswärter eine Schwester aus dem benachbarten Landeskrankenhaus darauf aufmerksam. Der Friedhof lag auf der Rückseite des ziegelsteinernen Gebäudes, und man sah ihn gar nicht so ohne weiteres, wenn man sich dem Krankenhaus auf der einzigen Straße näherte, die daran vorbeiführte und eine Abzweigung bis direkt vor dem Haupteingang hatte.Andreas Silzer, der Friedhofswärter, sagte, er habe ein paar von diesen Gewächsen mit seiner Hacke umgehauen und auf den Komposthaufen geworfen, damit sie dort verrotten sollten, doch das täten sie nicht.Bloß ein Pilz, erklärte Andreas, aber es wachsen noch mehr nach. Ich hab schon ein Pilzmittel gestreut, und was Stärkeres will ich nicht nehmen, damit die Blumen nicht eingehen. Andreas pflegte getreulich die Stiefmütterchen und Rosensträucher, die ein paar Angehörige von Verstorbenen