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Auf Ricardo Arias' Gesicht spiegeken sich Angst und Fassungslosigkeit.
»Wenn man Selbstmord begeht«, wiederholte die Gestalt ihm gegenüber sanft, »muß man einen Abschiedsbrief schreiben.«
Richie wandte den BHck nicht von der Waffe. Sie war seit Jahren nicht benutzt worden, und die Gestalt gegenüber fragte sich, ob sie überhaupt noch funktionieren würde. Aber das wußte Richie Arias nicht.
Er saß an seinem Schreibtisch und tastete nach einem Stift. Seine Bewegungen waren langsam und verzögert wie unter Wasser. Das Licht der verchromten Stehlampe ließ seine Haut leichenblaß erscheinen.
Richies Gesicht war schmal. Er hatte schwarze Augen, die nach Beheben Sanftmut oder Wut ausdrücken konnten und dabei mit ihrer fast fiebrigen Wachsamkeit trotzdem immer an die eines Studenten erinnerten, der zuviel Kaffee trinkt und zu wenig schläft.
Aus Richies Nase tropfte Blut.
»Ich schreibe nie mit der Hand.« Er wies mit dem Kopf auf den Computer. »Jeder weiß, daß ich den da benutze.«
»Selbstmord ist etwas anderes.« Die Stimme der Gestalt gegenüber klang nun gereizt. »Es muß deine Handschrift sein.«
Mit verzerrtem Gesicht griff Richie nach dem Stift und nahm ihn zögernd in die Hand.
»>Ich setze meinem Leben ein Ende<«, diktierte die Gestalt, »>weil ich erkannt habe, was ich bin.<«
Richie zögerte einen Moment und wollte sich weigern, doch