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Das Nationale Komitee für Gesundheitserziehung der DDR stellte
die V. Nationale Konferenz am 18. und 19. Oktober 1973 in Mag-
deburg unter das Thema "Sozialistische Arbeitskultur und Ge-
sundheit11 . Die Konferenzthematik entsprach damit einem zentra-
len gesellschaftlichen Anliegen bei der Verwirklichung der Be-
schlüsse des VIII. Parteitages der SED, des 8. FDGB-Kongresses
und des 6. Plenums des ZK der SED, die übereinstimmend die Be-
deutung aller Maßnahmen zur Entwicklung der sozialistischen
Arbeitskultur und zur Hebung der Volksgesundheit hervorheben.
Die Konferenz wurde durch das Nationale Komitee für Gesund-
heitserziehung und die Gesellschaft für Arbeitshygiene und Ar-
beitsschutz der DDR in sozialistischer üremeinschaftsarbeit mit
Wissenschaftlern, staatlichen Leitern, Funktionären gesell-
schaftlicher Organisationen, Mitarbeitern des Gesundheitswe-
sens und Werktätigen aus Betrieben und Genossenschaften vorbe-
reitet. Bereits die Erarbeitung und Diskussion der Thesen für
die Konferenz trugen in vielen gesellschaftlichen Bereichen
dazu bei, die Zusammenhänge zwischen sozialistischer Arbeits-
kultur und Gesundheit deutlicher zu erkennen und diese Erkennt-
nisse bei der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen
anzuwenden.
An der Konferenz nahmen über 1000 Wissenschaftler und Ärzte,
Leiter von Betrieben und staatlichen Einrichtungen, Funktionä-
re gesellschaftlicher Organisationen, Werktätige aus soziali-
stischen Kollektiven, Neuerer und Rationalisatoren teil. Zu
Beginn des Hauptrefe,rates übermittelte der Minister für Gesund-
heitswesen, Genosse Prof. Dr. Mecklinger, die guten Wünsche des
Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Genossen Horst Sinder-
mann, für einen erfolgreichen Verlauf der Konferenz. Diese
Wünsche verband Genosse Horst Sindermann mit der Erwartung, daß
ausgehend von den Beratungen die gesundheitserzieherische Ar-
beit zur Entwicklung der sozialistischen Arbeitskultur im engen
Zusammenhang mit der Förderung von Gesundheit und Leistungsfä-