Bővebb ismertető
1. Kapitel \ Gar keine Frage, für wen dieser Strick bestimmt war. Lang genug war er, und der borkige Baum verhinderte jedes Rutschen, auf der anderen Seite der Strafíe baumelte das Ende des Strickes, in Brusthöhe etwa, aus der Astgabel einer Linde herab in das staubige Gras. Wegelagerer nisteten hier, ein Ohr an den Boden geprefít, atemlos. Feuchtwarmer Duft von Getreide: von Roggenkörnern und Stroh. Schlecht gefilterte Julisonne: dürchlöcherte Wolkenschicht. Hundebellen vom Dorf her. Zweitausend Meter vom Dorf bis zum Wald. Ausschliefílich Kiefern, gepflanzt vor mindestens hundert Jahren, erhaben seit langem und noch immer gesund. In langgezogener Biegung verlief die Strafie am Waldrand, gleichsam geduckt und auch fiuchtbereit, bevor sie sich zwischen den Báumen verlor. Vom Dorf her zum Wald hin Felder, beidseits der Strafíe: Kartoffeln und Roggen, Gemenge. Und Gráber, dreihundertfünfzehn Gráber - kein áhnliches, aber dennoch ein Feld. Gráber, an einem einzigen Tage geworden, und Feld schon von Anbeginn. Der Boden vibrierte. Ein Wegelagerer hob den Kopf, Staub und einen Káfer am Ohr. Er schnipste danach, sehr nebenbei, mit Daumen und Mittelfinger. Verengte Augen zum Waldrand hin. Augen in einem Kinder-, genauer, in einem Mádchengesicht.